BAYERN: KEIN VERBOT FÜR LOGOPÄDIE!

UPDATE:

„….viele Heilmittelerbringer in Bayern fragen sich, inwieweit sie von der heute erlassenen Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege (ich habe sie im Wortlaut beigefügt) zu einer „Vorläufigen Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie“ betroffen sind.

In ihr heißt es unter Punkt 4. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt.

Und unter Punkt 5 heißt es: „Triftige Gründe sind insbesondere:

  1. b) die Inanspruchnahme medizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen (z. B. Arztbesuch, medizinische Behandlungen; Blutspenden sind ausdrücklich erlaubt) sowie der Besuch bei Angehörigen helfender Berufe, soweit dies medizinisch dringend erforderlich ist (z. B. Psycho- und Physiotherapeuten),“

Dies bedeutet, dass auch Podologen, Ergotherapeuten, Logopäden und andere Heilmittelerbringer weiter behandeln dürfen, soweit dies medizinisch dringend erforderlich ist.

Herzliche Grüße und Danke an alle Heilmittelerbringer für ihr so segensreiches Wirken! Wir schätzen ihre Leistungen sehr!

Bernhard Seidenath

Bernhard Seidenath, MdL

Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit und Pflege

Vorsitzender des Arbeitskreises Gesundheit und Pflege der CSU-Landtagsfraktion

Vorsitzender des gesundheits- und pflegepolitischen Arbeitskreises (GPA) der CSU

Maximilianeum

81627 München…“

Der heutigen Allgemeinverfügung des Bayrischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege zur vorläufigen Ausgangsbeschränkung sagt aus, dass therapeutische Praxen weiter geöffnet bleiben, soweit dies medizinisch dringend erforderlich ist. Was das bedeutet, entscheidet aus unserer Sicht die Therapeutin. Was Ministerpräsident Söder in der Presseerklärung gesagt hat, deckt sich nicht mit dem Erlass.

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