Diethild Remmert bei Landesberichtserstattung der Gesundheitsberufe NRW

Auf Einladung des Ministeriums MGEPA NRW (Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter) war die Vorstandsvorsitzende für Politik und Lobbyarbeit, Diethild Remmert, am 2.3.2016 in Düsseldorf.

Dort waren in einem Abstimmungstreffen zur Durchführung der jährlichen Landesberichtserstattung der Gesundheitsberufe NRW mit den Schwerpunkten Ausbildungs- und Beschäftigungssituation fast alle Physio-, Ergo- und Logopädie- sowie die Hebammenverbände versammelt.

 

Die Landesberichtserstattung NRW zielt ausschließlich auf die Krankenhausbedarfsplanung ab, in diesem Jahr mit dem Schwerpunkt Therapieberufe. Es ging um Hintergründe/ Kennzahlen, Einschätzungen zu Trends, Ergebnisse, Berechungen (Mangel/ Ausbildungspotential etc.), Besonderheiten der Therapieberufe und um Empfehlungen seitens der anwesenden Verbände.

Die Betriebstättenbefragung berücksichtigt NICHT die Situation der freien Praxen/Angestellte in freien Praxen. Die Methodik ließe das nicht zu, das sei zu umfangreich. Zudem sei es kein Auftrag des MGEPA. Praxisbefragungen sind z.B. in Rheinland Pfalz durchgeführt worden; Dauer: 18 – 24 Monate anstatt 9 Monate in NRW. Prof. Isfort vom durchführenden Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung (DIP) bittet dennoch um Rückmeldung der Verbände, sofern es Zahlenmaterial, z.B. zu offenen Stellen in Praxen gibt, um ggf. eine Mangelprognose zu erstellen.

Es gibt eine Zunahme ambulanter Leistungen, nicht zuletzt durch die Maxime der Politik „ambulant vor stationär“ bei gleichzeitigem, scheinbar zunehmendem, Personalmangel. Die Berufe sind unattraktiv auf Grund der geringen Vergütung und der hohen Ausbildungskosten. Es gibt kaum valide Daten, erst recht nicht in diesem Bereich.

Resümee: Wir sollten eigene Daten erheben, im Rahmen des Gutachtens.

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