Diethild Remmert im Gespräch mit Maria Michalk

Am Mittwoch, den 27. Januar,  traf Diethild Remmert, Vorsitzende im Ausschuss Politik und Lobbyarbeit, die Gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU Fraktion im Deutschen Bundestag Maria Michalk.

DR Bei Frau Michalk

Frau Michalk war über unser Berufsbild gut informiert. Die Schwerpunkte der Gesprächsthemen drehten sich um unsere desolate Vergütung, die ambulante Versorgung von Patienten mit den besonderen Problemen im ländlichen Raum sowie um Therapien in Einrichtungen und die Problematik der Differenzierung von Sprachförderung und Sprachtherapie.

Gerade in diesem Zusammenhang konnte Diethild Remmert deutlich machen, dass ein Direktzugang -zumindest zur Diagnostik- die Quote der mit notwendiger Sprachtherapie unversorgten Kinder, vor allem derer mit Migrationshintergrund, senken könne.

Um deutlich zu machen, wie ähnlich sich die Bedarfe von Sprachförderung und Sprachtherapie für Laien darstellen, überreichte sie neben der Infobroschüre Deutschland auch ein aktualisiertes Arbeitspapier zu diesem Thema. In diesem wird die Diagnostikkompetenz unserer Berufsgruppe explizit benannt.

Dieses Thema ist besonders heikel, weil die Sprachförderung zur Bildung gehört und somit Ländersache ist, die Logopädie/Sprachtherapie dagegen dem Bereich der medizinischen Versorgung angehört und damit eine Angelegenheit des Bundes ist.

Frau Michalk war eine sehr aufmerksame, interessierte Zuhörerin. Ihr war klar, dass die Heilmittel in der Gesundheitspolitik bisher stiefmütterlich behandelt worden sind und diese bald in den Fokus rücken müssen, wenn die langfristige Versorgung der Bevölkerung sichergestellt werden soll.

 

Diethild Remmert

Vorstand Politik und Lobbyarbeit

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