Entlassmanagement-Information

Aus gegebenem Anlass möchten wir Sie nochmals über das Verfahren von Verordnungen des Entlassmanagements informieren. Wie uns eine Kollegin berichtete, wurde ein, nicht als solches zu identifizierendes, Rezept seitens der Krankenkasse abgesetzt. Nun stellt sich die Frage, wie wir niedergelassene Logopäden diese Rezepte des Entlassmanagements zuverlässig als solches identifizieren können. Die Information auf der Seite des GKV-Spitzenverbandes besagt, dass die Ärzte verpflichtend ein spezielles Formular nutzen müssen. Dieses besagte Formular ist mit einem roten Balken über die gewohnte Verordnung gekennzeichnet. Aufschrift des Balkens lautet: Entlassmanagement.
Aus unserer Sicht sind wir nicht verpflichtet ein Rezept nach eventuellen Anzeichen auf die Tatsache, dass es sich um ein Rezept des Entlassmanagements handeln könnte, zu prüfen. Ein kleiner Hinweis ist, dass die Pseudoarztnummer 4444444XX im entsprechenden Feld angegeben es. Im aktuellen Fall wurde eine Verordnung einer Klinikenambulanz ausgestellt. Es war ein, auf den ersten Blick, korrekt ausgestelltes Formular. Der Arzt hatte den spätesten Therapiebeginn mit einem Datum versehen. Damit hat der Arzt die vorgegebenen Parameter einer Verordnung im Entlassmanagement nicht beachtet. Zusätzlich fehlten verpflichtende Angaben, die einem niedergelassenen Logopäden einen Hinweis auf das Entlassmanagement hätten geben können. Der Vorstand prüft, ob es sich hier um eine ungerechtfertigte Absetzung handelt und eine gerichtliche Klärung notwendig ist.
Für weitere Informationen zum Thema Entlassmanagement folgen Sie bitte dem unten angeführten Link.

Entlassmanagement

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