Gespräch der Verbände im BMG

Auf das vom Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am 18.09.2018 herausgegebenen „Eckpunktepapier für die Weiterentwicklung der Heilmittelversorgung“, hatten die Verbände dba, dbl, dbs und LOGO Deutschland geschlossen mit einer Stellungnahme reagiert (siehe Meldung vom 19.09.2018). Das Eckpunktepapier kommt dabei zunächst nur einer Absichtserklärung gleich, soll aber im Frühjahr 2019 überarbeitet in einer Gesetzesvorlage für das „Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG)“ münden.

Aus diesem Anlass trafen sich heute die vier logopädisch/sprachtherapeutischen Verbände im Bundesgesundheitsministerium mit dem zuständigen Referat, Herrn Brandhorst (Referatsleiter für Heil- und Hilfsmittel) und Frau Krogmann.

Die wichtigsten Themen waren:

  • Vergütung / Aufhebung der GLS
  • Stellung der maßgeblichen Verbände gegenüber dem SHV
  • Zukünftige Verhandlungsführung
  • Direktzugang, Blanko-VO und Versorgungsverantwortung
  • Transparenzregelung
  • Fachkräftemangel
  • Entbürokratisierung / Praxissoftware
  • Therapien in Einrichtungen

Die Verbände konnten wiederholt deutlich machen, an welchen Stellen sich die Logopädie/Sprachtherapie von den anderen Heilmittelberufen faktisch unterscheidet und in welchen Themenbereichen noch Unklarheiten in der rechtlichen, organisatorischen, finanziellen und strukturellen Umsetzung bestehen.

Das BMG signalisierte Interesse an der fachlichen und berufspolitischen Expertise der logopädisch/sprachtherapeutischen Verbände.

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