Gespräch mit dem GKV-Spitzenverband

Im Rahmen der Berlin-Woche konnte Diethild Remmert am gestrigen Nachmittag einen Gesprächstermin mit Christian Quellmalz beim GKV-Spitzenverband wahrnehmen.

Dabei ging es unter anderem um Absetzungen durch die Kassen und die Rechtsprechung der Sozialgerichte, um die Ausgabensteigerung im Bereich der Heilmittel und Evidenz in der Therapie. Hier verwies Diethild Remmert auf die Schwierigkeiten, die sich durch die Art unserer Arbeit und mitunter auch durch die Therapieziele ( Beispiel Aphasie: In Tests möglicherweise keine signifikant besseren Ergebnisse, aber durch Etablierung eines alternativen Kommunikationssystem dennoch gesteigerte Lebensqualität und Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit) für die Untersuchung der Wirksamkeit einer Therapiemethode ergeben.

Nachdem die Ergotherapeuten neue Rahmenempfehlungen haben und die Physiotherapeuten ebenfalls neue Rahmenempfehlungen bekommen sollen, meldete Frau Remmert auch für unsere Berufsgruppe Verbesserungsbedarf an.

Ein weiteres wichtiges Thema ist der Direktzugang: hier wies Frau Remmert darauf hin, dass gerade die Logopäden und Sprachtherapeuten sich dafür besonders eigneten, da sie ohnehin quasi per Blankoverordnung arbeiteten. Denn wir bestimmen, anders als die Physiotherapeuten, selbst, welche Therapiemethode wir bei den Patienten anwenden. Herr Quellmalz sieht hierbei eine Hürde im Berufgesetz, das entsprechende Änderungen erfahren müsste. Im Moment werde der Bereich Heilmittel vorwiegend mit der „Physio-Brille“ gesehen, was es den Logopäden schwer mache.

Es wird in jedem Falle auch in Zukunft weitere Gespräche mit dem GKV-Spitzenverband geben.

 

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