Heilmittelerbringer und Schüler in Hamburg demonstrieren für Schulgeldfreiheit

Unter dem Motto „Wir kämpfen für die Schulgeldfreiheit“ haben sich am Donnerstagnachmittag hunderte Therapeuten und Schüler aus Heilberufen vor dem Rathaus versammelt und demonstriert.

Die hohen Ausbildungskosten und die schlechte Bezahlung der Heilberufe führen dazu, dass sich immer weniger Menschen für diese Berufe entscheiden und eine Patientenunterversorgung droht. Redner waren neben Schülervertretern, Schulleitern und Heilmittelerbringern auch Politiker der Parteien, wie Christiane Blömeke (Bündnis 90/Die Grünen), Birgit Stöver (CDU), Sylvia Wowretzko (SPD) und Deniz Celik (Die Linke). Der Gesundheitsausschuss zum Thema tagte ab 17 Uhr im Rathaus.

Die rot-grüne Regierungskoalition hat bereits einen Gesetzes-Entwurf eingebracht, mit dem für Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden das Schulgeld in Hamburg ab September entfällt. Dies reicht den Schülern und Therapeuten aber nicht. Gerade der Ausschluss der übrigen Heilberufe erzürnt die Demonstranten.

Sie forderten: Schulgeldfreiheit sofort! Und zwar für alle Heilberufe, auch die Podologen, Masseure und Diätassistenten.

Sahra Strahls Rede

Tagesordnung des Gesundheitsausschusses 10.1.19

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