LD-Mitglied Martin Weyer konnte Jens Spahn per Videokonferenz befragen

LD-Mitglied Martin Weyer hatte am 15. Juli die Gelegenheit, im Rahmen einer Videokonferenz einen ca. 5-minütigen Dialog mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zu führen. Er schreibt uns:

„Zunächst konnte ich ihn fragen, warum die positiven Sonderregelungen wie Aussetzen der Prüfpflicht, Unterbrechungsfristen und die Möglichkeit zur Tele-Therapie nicht beibehalten werden. Spahn meinte, dies würde nach der Sommerpause analysiert und geprüft werden. Schließlich hätten diese Regelungen ja auch einmal ihre Berechtigung gehabt (was ich bezweifle).
Zum Thema Rettungsschirm sah der Minister keine Notwendigkeit zur Nachbesserung. Wer nichtmal einmal pro Quartal abrechne, der brauche auch keine Unterstützung. Ich hab ihm die Gründe hierfür zusammenfassend dargestellt und ihm auch angeboten, dies im Nachgang noch einmal ausführlich schriftlich zu erklären.
Das Argument mit dem Hinweis auf Soforthilfen und Überbrückungshilfe hatte ich schon in meiner Einleitung entkräftet. Wer geringe Einnahmen hat, könne nur durch Kostenreduzierung überleben und profitiere dadurch auch nicht von diesen Angeboten.
Diejenigen, die leer ausgingen, seien auch nicht die großen Therapiepraxen in den Großstädten, sondern die kleinen Praxen in ländlichen Regionen, wo sie einen wichtigen Beitrag zur Versorgung leisteten.

Was es gebracht hat wird sich zeigen. Ich kann aber nur empfehlen, die sozialen Medien, Sprechstunden und Video-Konferenzen zu nutzen, um an Kommunal-, Landes- und Bundespolitiker heranzukommen.“

Wir sagen: Vielen Dank für das Engagement!

Die Aufzeichnung der Videokonferenz ist hier zu sehen.

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