LOGO Deutschland traf MdB Rudolf Henke (CDU)

Diethild Remmert (Vorsitzende Politik und Lobbyarbeit) traf am 3. September MdB Rudolf Henke (CDU), Mitglied im Ausschuss für Gesundheit, in seinem Wahlkreis in Aachen und übergab ihm dort das LOTSE-Gutachten.

Herrn Henke fiel bei der genauen Durchsicht des Gutachtens sofort auf, dass bei der Modellrechnung einer Einzelpraxis die Bildung von finanziellen Rücklagen sowie die Kosten der Anfangsinvestitionen unberücksichtigt blieb. Auch nach dem Anstieg der Vergütung muss die Inhaberin einer solchen, typischen Praxis im Jahr 2019 noch ein Defizit von ca. 20.000 € kompensieren, wenn sie zu den gleichen Bedingungen arbeiten würde wie eine Angestellte, die nach TVöD-bezahlt wird. Dies gelingt nur durch eine Mehrarbeit von rund 10 Stunden/Woche.

Für eine ambulante Behandlung von Patienten muss, insbesondere unter dem Aspekt der immer kürzer werdenden Krankenhausaufenthalte, gesorgt sein. Um diese sicherzustellen, reicht der Vergütungsanstieg auch 2019 noch bei weitem nicht aus. Frau Remmert appellierte deshalb an Rudolf Henke, sich für das Sofortprogrammm von MdB Dr. Roy Kühne (CDU) einzusetzen.

 

Diethild Remmert und MdB Rudolf Henke (CDU)

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