Logopädie: Vertragsentwurf mit Mehrheitsentscheidungen

In der vergangenen Woche wurde in einem mehrtägigen Verhandlungsmarathon ein Rahmenvertragsentwurf vereinbart – mehrheitlich von dba, dbl, dbs und dem GKV-Spitzenverband, aber ohne die Stimme von LOGO Deutschland. Obwohl einige uns wichtige Punkte aufgenommen worden sind, bleibt das Ergebnis in der Gesamtbetrachtung unbefriedigend.

Nach Angaben der GKV-Verhandler*innen muss nun zunächst ein Lenkungsausschuss, bestehend aus Vorständen von Krankenkassen und GKV-Vertreter*innen, und abschließend der Vorstand des GKV-SV diesem Vertragsentwurf zustimmen.

Für LOGO Deutschland entscheiden die Mitglieder vom 14.-21.12.2020, ob die neuen Preise angenommen werden sollen. Da jedoch das Ergebnis der Preisverhandlung im Zusammenhang mit dem Gesamtvertrag betrachtet werden muss, informieren wir in den kommenden zwei Wochen jeweils dienstags und freitags detailliert zu bestimmten Punkten des Vertrags.

Das Ergebnis der Mitgliederabstimmung steht am 22.12.2020 fest. Sollte eine Mehrheit der LOGO-Deutschland-Mitglieder zustimmen, wird der Vertrag unterzeichnet. Sollte jedoch eine Mehrheit NICHT zustimmen, wird es zu einem Schiedsverfahren kommen.

Ein Wort zum Schluss: Die anderen Heilmittelbereiche haben uns vorgemacht, wie „GEMEINSAM“ geht! Das ist in der Logopädie aus unserer Sicht nicht gelungen. Das ist bitter und zum Nachteil der Freien Praxen. LOGO Deutschland hätte es sich anders gewünscht!

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