LogopädInnen aus dem Rhein-Sieg-Kreis und Bonn treffen weitere Bundestagsabgeordnete

Wie bereits im September berichtet, war eine von den LOGO Deutschland Mitgliedern Angelika Degenhardt und Susanne Schneider ins Leben gerufene Regionalgruppe aus dem Rheinland anlässlich der Bundestagswahlen aktiv und hat die BundestagskandidatInnen aus ihren Wahlkreisen über ihre konkreten Probleme und Nöte bei der Berufsausübung informiert.

Inzwischen gab es vier weitere Kontakte. So wurden intensive Gespräche geführt mit

– Alexander Graf Lambsdorff, MdB (FDP)

– Sebastian Hartmann, MdB (SPD)

– Karsten Möring, MdB (CDU) und

– Elisabeth Winkelmeier-Becker, MdB (CDU).

Die PolitikerInnen nahmen sich ein bis zwei Stunden Zeit, hörten den LogopädInnen aufmerksam zu und stellten interessierte Nachfragen. Zur Sprache kamen – neben der Vorstellung unseres Berufsbildes – unter anderem

– die geringen Einkommensmöglichkeiten (bei hohen Ausbildungskosten) und die steigenden bürokratischen Belastungen im beruflichen Alltag,

– die damit verbundene sinkende Attraktivität des Berufes und der daraus resultierende zunehmende Fachkräftemangel,

– die zum Teil schon vor Ort bestehende und wachsende Unterversorgung der Bevölkerung mit logopädischen Leistungen sowie

– die drohende Altersarmut der in der Logopädie Tätigen.

Selbstverständlich wurde auch die Problematik der Grundlohnsummenbindung bei den Verhandlungen der GKV-Vergütungssätze thematisiert sowie die dringende Notwendigkeit der weiteren Aussetzung der Bindung bzw. deren Streichung, auch nach 2020.

Rückmeldungen und auf die persönlichen Gespräche folgende weitere telefonische und schriftliche Kontakte signalisieren uns, dass die PolitikerInnen unsere prekäre Situation erkannt haben und ernst nehmen.

 

Susanne Schneider

(im Bild v.l.n.r.: Susanne Schneider, Logopädin; Elisabeth Winkelmeier-Becker, MdB/CDU;  Andreas Holzäpfel, Logopäde)

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