Muster 13 Rückseite: Feld “Leistungserbringer”

Der GKV-Spitzenverband schreibt in seinem Frage-Antwort-Katalog hierzu:
“Leistungen sind auch durch den Leistungserbringer zu quittieren.”
Das sieht LOGO Deutschland anders.
Die Vorgaben für die Abgabe von Heilmitteln machen
1. der Gesetzgeber im SGB V (§ 124 und § 125)
2. der G-BA in Form der Heilmittelrichtlinie
3. die Vertragspartner über die Verträge, in denen bestimme Einzelheiten festgelegt werden, die 1. und 2. nicht widersprechen dürfen
Das bedeutet:
– Die Spalte “Leistungserbringer” ist vertraglich (noch) nicht vorgesehen
– Die Formularkommission, die die Vorlagen entwickelt, kann nicht die Vorgaben bestimmen
– Weder 1., 2. noch 3. (Gesetzgeber, G-BA, Verträge) sehen eine Dokumentation der Leistungserbringenden vor
ABER:
Das Ausfüllen der Spalte per Kürzel ist im vorliegenden Vertragsentwurf vorgesehen – dafür gibt es gute und nachvollziehbare Gründe. Auch ist dieser Punkt nicht Teil des Schiedsverfahrens, wird also nach Abschluss des Schiedsverfahrens im Vertrag stehen.
In der Praxis bedeutet das, dass Praxisinhabende nun selbst entscheiden müssen, wie sie vorgehen wollen:
– Die Spalte ausfüllen (lassen), obwohl sie derzeit nicht dazu verpflichtet sind (und mit dem Wissen, dass dies irgendwann Ende März ohnehin verpflichtend sein wird)
ODER
– dies eben nicht zu tun und zu riskieren, dass Kassen (unberechtigt) absetzen. Denn entsteht Mehrarbeit, die nervt. Wie hoch das Risiko ist, vermag keiner abzuschätzen.
Hier der Link zum FAK des GKV-Spitzenverbands: https://www.gkv-heilmittel.de/fue…/vertraege/vertraege.jsp

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