NEU – Aktualisierte Empfehlung der Krankenkassen – NEU

Stand 18. März 2020 18:00 Uhr

Telemedizin in Form von „Videobehandlung oder telefonische Beratung“ ist in der Logopädie – außer bei Dysphagie – möglich, wenn aus therapeutischer Sicht sinnvoll, und wenn die technischen Voraussetzungen gegeben sind.

Änderungen von nicht richtlinienkonform ausgestellten Verordnungen können Leistungserbringer*innen auch ohne Rücksprache mit dem Arzt vornehmen.

Ergänzend zu den bereits heraus gegebenen Empfehlungen, die keine Überprüfung der Unterbrechungsfristen und des spätesten Behandlungsbeginn vorsehen, ist nun auch offiziell eine Teilabrechnungen erbrachter Leistungen möglich. Ebenso darf mehr als einmal im Monat abgerechnet werden, auch wenn der Rahmenvertrag etwas anderes vorsieht.

Ein Teil der im Offenen Brief von LOGO Deutschland geforderten Maßnahmen sind damit ab sofort möglich.

Vermutlich sind für die meisten Praxisinhabenden die aktualisierten Empfehlungen aufgrund der Dynamik, mit der sich die Situation durch COVID-19 entwickelt, wenig hilfreich. Viele müssen schauen, dass sie in irgendeiner Form liquide bleiben.

Es fehlen ein Herabsetzen des Zahlungsziels auf 14 Tage und die Aussetzung von Abrechnungsprüfungen und Retaxierungen von bereits abgerechneten Rezepten!

Eine Bereitstellungsgebühr für das Offenhalten der Praxen zum Ausgleich der Umsatzverluste wird erwartungsgemäß gar nicht erwähnt.

 

 

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