Treffen von Heilmittelerbringern mit Frau Akbulut, MdB für DIE LINKE

Am 03.12. trafen wir, Frau Michelmichel (Logopädin), Herr Steinhaus (Physiotherapeut) und Frau Keller (Logopädin) uns mit Frau Akbulut MdB für DIE LINKE zu einem Gespräch über die prekäre Situation der Heilmittelbranche. Auch ein Vertreter der örtlichen Presse und ein Fotograf waren anwesend.

Wir berichteten ausführlich über die nicht mehr tragbare finanzielle Situation der Praxen und deren Entstehung, über die daraus resultierenden schlechten Gehälter und den wiederum daraus resultierenden Fachkräftemangel. Ein weiteres Schwerpunktthema waren die unnötigen bürokratischen Belastungen durch Krankenkassenvorgaben.
Immer wieder kamen Punkte aus dem LOTSE-Gutachten von LOGO Deutschland zur Sprache, z. B. auch, dass Praxisinhaberinnen zum Teil weniger verdienen als Angestellte Logopäden.

Die Themen Schulgeldfreiheit, Ausbildungsqualität, Blankoverordnung sowie digitale Therapie wurden ebenfalls angesprochen.

Frau Akbulut war schockiert über unsere Situation. Sie nahm sich sehr viel Zeit um alle Aspekte zu erfassen. Sie unterstützt unser wichtigstes Anliegen, die Kassensätze so zu erhöhen, dass sie dem Tarifgehalt des öffentlichen Dienstes entsprechen. Ihr lag auch das Thema Altersarmut am Herzen.

Sie will

  • mit Herrn Weinberg MdB DIE LINKE und Herrn Kessler MdB DIE LINKE, der die Radtour von Heiko Schneider (Therapeuten am Limit) begleitet hat, Kontakt aufnehmen und beraten wie wir weiter unterstützt werden könnten,
  • auf parlamentarischer Ebene Gespräche führen z. B. mit den GRÜNEN, mit Herrn Castellucci MdB SPD Region Rhein-Neckar und anderen MdBs aus der Region. Sie hat unsere Bitte, auch über parteipolitische Grenzen hinweg die Gemeinsamkeiten zu sehen, mitgenommen.

Sie empfiehlt uns TherapeutInnen neben der Notwendigkeit Strukturen zu entwickeln für ein gemeinsames Sprachrohr, viel Druck aufzubauen, damit sich etwas bewegt

  • durch Fortsetzung unserer Gespräche mit den MdBs,
  • durch Gespräche auch mit den Landtagsabgeordenten (Bundesrat),
  • durch Veranstaltungen zum Thema,
  • durch die Nutzung des Kontaktformulares auf der Homepage des Bundestags, wenn man weiß wann das Thema behandelt wird. Man kann Schreiben vorformulieren, sodass die KollegInnen diese nur noch wegschicken müssen.
PS:
Am 3.12. trafen sich auch Frau Komander und Frau Gölz-Würz mit Herrn Castellucci MdB SPD.
Am 4.12. trafen sich Frau Bachmann und Frau Strauß (Ergo) mit Herrn Löbel MdB CDU.

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