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Newsletter

02.06.2020

Mitgliederinformation SARS-CoV-2 (Corona) Nr. 48

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

nun ist schon Juni und in drei Wochen haben wir den längsten Tag im Jahr! Von daher stellen wir Ihnen

 

5 Fragen

zur Situation Ihrer Praxen im Mai, um bei Bedarf, z.B. im Rahmen der Verhandlungen, Zahlen vorweisen zu können. Wir fragen wieder nach dem Bundesland, dem prozentualen Anteil erbrachter Therapien, dem Anteil an Teletherapie, wie es sich mit Neuanmeldungen verhält und nach den Hygienekosten, die bis Ende Mai in Ihrer Praxis im Schnitt für jede tätige Therapeutin angefallen sind. Bitte nehmen Sie teil!

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Aktion zur Hygienepauschale

Nach Verabschiedung der Rechtsverordnung, in der tatsächlich 1,50 € Hygienepauschale je Verordnung und nicht je Therapieeinheit festgeschrieben wurde, kamen Rückmeldungen von Mitgliedern, die diese „Almosen“ nicht abrechnen wollten. Fast zeitgleich hatten wir Kontakt zu Kolleg*innen, die gerne eine politische Aktion daraus machen wollten, in Verbindung mit einem guten Zweck. Gemeinsam mit einigen Unterstützer*innen aus Ergo- und Physiotherapie wurden Ideen gesponnen.

Nun wird morgen die Aktion starten. Ab 07:30 Uhr können Sie unter folgendem Link auf der Aktionsseite von „Therapeuten am Limit“ genaueres erfahren:  

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Den Info-Brief können Sie aber schon jetzt lesen:

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Schutzschirm

Auf der Homepage haben wir ein Musteranschreiben eingestellt, welches Sie herunterladen und damit einen Bescheid bei der ARGE, wo Sie Ihren Antrag gestellt haben, anfordern können. Diese Info fehlte im Newsletter von Freitag.

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Und noch einmal, da es doch etliche nicht gelesen haben: Stellen Sie in jedem Fall einen Antrag, auch wenn Sie denken, dass Sie keine Auszahlung erhalten werden.

Laut unserer Umfrage rechnen 10 % der Selbstständigen unserer Berufsgruppe damit, keine Auszahlung zu bekommen, weitere 15 % erwarten eine Auszahlung von weniger als 4500 €. Aber: Wir werden zuerst Belege dafür liefern müssen, wie viele Praxen tatsächlich betroffen sind, bevor das BMG (hoffentlich) reagiert. Annahmen bleiben Annahmen.

Das können Sie jetzt schon selbst tun: Wenden Sie sich mit dem Kontoauszug zur Auszahlung an Ihren örtlichen MdB. Damit sensibilisieren Sie auf der politischen Ebene! Das ist wichtig, denn nur wenn sich hier ein breiter Druck aufbaut, könnte das BMG zur Einsicht kommen.

Bayern

Hier gab es am 29.05. eine Videokonferenz des GPA (=Gesundheits- und Pflegepolitischer Arbeitskreis der CSU. Mitglied Martin Weyer aus Nürnberg war dabei und berichtet:

„Freitagabend hatte ich die Gelegenheit an einer Videokonferenz des GPA (=Gesundheits- und Pflegepolitischer Arbeitskreis der CSU) teilzunehmen. In illustrer Runde wurden die Auswirkungen der Corona-Pandemie diskutiert.

Zu Beginn gelang es mir gleich, das Thema "Rettungsschirm" zu besetzen und auf die damit einhergehenden Probleme bei der Berechnung der Ausgleichszahlung hinzuweisen. Die Anmerkung, dies sei ja nur ein zusätzliches Angebot zu den Soforthilfen konnte ich entkräften, da ich in diesen eher eine Unterstützung der Vermieter, Banken und Versicherungen sähe, aber nicht der Therapeuten in Bayern!

Gesundheitsministerin Huml wies darauf hin, die Verordnung zum Rettungsschirm böte eine Möglichkeit zur Auswertung und Verbesserung im Nachgang. Ich entgegnete, dies beträfe nur Krankenhäuser und Zahnärzte, aber nicht die Heilmittelerbringer. Frau Huml sieht für eine Unterstützung der Praxen im Freistaat momentan keine Möglichkeit, möchte sich aber bundesweit für eine Lösung einsetzen. Dies beträfe schließlich alle Praxen, überall! Sie ist am Ergebnis unserer laufenden Umfrage hierzu interessiert. Also meine Bitte an alle: TEILNEHMEN, sofern noch nicht geschehen!

Warum wir gegenüber den Physios bei der Lockerung der Ausgangsbeschränkungen benachteiligt worden sind, begründete die Landesgesundheitsministerin mit der mangelnden Möglichkeit bei der Sprachtherapie konsequent Nase-Mund-Masken zu tragen. Hier hätten es die Physios bei ihrer Arbeit einfacher...Melanie Huml(selber Medizinerin) zeigte sich erfreut, dass das Therapieangebot in unseren Praxen von den Patienten wieder gut angenommen wird. In den Arztpraxen sei dies ein momentanes Problem...

Anwesend war auch Herr Christian Bredl, Vorstand der TK Bayern. Ihn konnte ich nach den Aussichten auf ein angemessenes Angebot der Kassen in den laufenden Verhandlungen fragen. Er konnte mir hier jedoch wenig Hoffnung auf die Verbesserung unserer mangelhaften finanziellen Ausstattung machen. Die gesetzlichen Krankenkassen bräuchten bald auch einen Rettungsschirm durch die zahlreichen Verpflichtungen, die mit der Pandemie einhergehen. Der Bund müsste den Gesundheitsfond für die Kassen auffüllen, sonst käme es im Herbst zu einer Erhöhung der Allgemeinen Beitragssätze in der GKV.

Es dürfte für unser Team in den laufenden Verhandlungen sehr schwer werden. Ich rechne mit einem Schiedsverfahren, wofür wir langen Atem brauchen...

Für alle bayerischen Kolleginnen kann ich diese Konferenzen des GPA nur empfehlen. Die nächste am 15.Juni, 19 Uhr, wird öffentlich sein und auf facebook übertragen!“

Sachsen – Parkinson-Netzwerk

Mit der Bitte um Information für interessierte Therapeut*innen aus Sachsen geben wir gerne die folgende Info weiter:

Unseren ursprünglich für den 22.04.2020 geplanten 3. PANOS-Workshop konnten wir aufgrund der Einschränkungen, die die Corona-Pandemie mit sich brachte, leider nicht mehr durchführen. Da die Kontaktbeschränkungen die Durchführung eines Präsenzworkshops nach wie vor verhindern, wir aber sehr gern zusammen mit Ihnen an der Entwicklung eines standardisierten, sektorenübergreifenden Parkinson-Behandlungspfades weiterarbeiten wollen, laden wir Sie hiermit recht herzlich zu unserem digitalen PANOS-Workshop ein: 

Mittwoch, der 10.06.2020

16-19 Uhr per Webkonferenz

Versand der Einwahldaten nach Anmeldung

Tragen Sie mit Ihren Erfahrungen, Ihren kritischen Fragen und Ihrem Fachwissen zur Verbesserung der Parkinson-Versorgung bei und werden Sie Teil eines spannenden interdisziplinären Netzwerks! Bitte beachten Sie zur Information den Flyer anbei. Die Anmeldung erfolgt bitte über das beigefügte Anmeldeformular. Bitte beachten Sie die Anmeldefrist bis zum 04.06.2020.

Wie bereits vor dem 1. und 2. Workshop, bitten wir Sie, auch dieses Mal an einer Vorabbefragung bis zum 04.06.2020 teilzunehmen. Diese Befragung thematisiert die drei Bereiche, die im 3. Workshop fokussiert werden und nimmt ca. 10 min. in Anspruch. Für eine Teilnahme an der Vorabbefragung klicken Sie bitte auf den folgenden Link: https://forms.gle/jFtjD39m4xwdkakSA. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Zu Ihrer Information finden Sie anbei zudem die Ergebnisse des 2. Workshops.

Die Workshops sind durch die Sächsische Landesärztekammer als strukturierte curriculare Fortbildung mit vier Fortbildungspunkten anerkannt. Eine Teilnahmebescheinigung erhalten Sie nach erfolgtem Workshop per E-Mail.

Für eventuelle Rückfragen zum Workshop wenden Sie sich bitte an:

Dipl.-Berufspäd. Caroline Lang, MPH, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im PANOS – Parkinsonnetzwerk Ostsachsen; Zentrum für Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung (ZEGV); Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus der Technischen Universität Dresden; http://www.uniklinikum-dresden.de/zegv Tel.: 0351 458 6497 | Fax: 0351 458 7238 E-Mail: caroline.lang@ukdd.de

Das war´s für heute. Wir tun, was wir können. Bitte bleiben Sie optimistisch!

Ihre Michaela Brück, Diethild Remmert und Christiane Sautter-Müller

Symposium

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