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Newsletter

04.05.2020/22 Uhr

Mitgliederinformation SARS-CoV-2 (Corona) Nr. 34

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

bezüglich des heutigen Sondernewsletters zum Thema

 § 2 Ausgleichszahlungen an Heilmittelerbringer: Bitte haben Sie Verständnis, dass wir nicht alle Fragen einzeln beantworten können und diese zusammenfassen.

 

Antragsstellung: Der Antrag kann nur in dem Zeitraum vom 20. Mai 2020 bis zum Ablauf des 30. Juni 2020 gestellt werden.

 

Das Nähere zum Antragsverfahren und zur Anweisung der Ausgleichszahlung bestimmt der Spitzenverband Bund der Krankenkassen bis zum 15. Mai 2020.

Die ARGEN schreiben auf ihrer Homepage unter: https://www.zulassung-heilmittel.de/  bereits heute:

„Zur pauschalen Auszahlung zur Unterstützung der Heilmittelerbringer liegen den Arbeitsgemeinschaften keine verbindlichen Modalitäten vor. Von telefonischen und schriftlichen Anfragen bitten wir Sie daher, Abstand zu nehmen. Ferner möchten wir Sie darauf hinweisen, dass formlose Anträge nicht bearbeitet werden können. Sofern verbindliche Regelungen vorliegen, werden wir diese umgehend hier veröffentlichen. Wir bitten um Ihr Verständnis!“

 

Freie Mitarbeiter*innen können keine Ausgleichszahlung beantragen.

 

Abrechnungszeitpunkt ist – so lesen wir die Verordnung – der Zeitpunkt der  Übermittlung der digitalen Daten an die Krankenkassen.

 

Von daher hatten wir auch die Abrechnung der tatsächlich abgegebenen Leistung gefordert.

 

·        Prüfen Sie bitte nach, ob in Ihrem Vertrag Übermittlungsfristen geregelt sind, und wenn ja, ob sich Ihr Abrechnungszentrum daran gehalten hat.

 

·        Sofern keine Fristen geregelt sind, fragen Sie nach, ob Ihre Daten noch fristgerecht im alten Jahr übermittelt wurden.

 

 

Härtefallregelung für Praxen, die bereits vor dem 1.10.2019 bestanden haben und für solche, deren Abrechnungsdaten von Abrechnungszentren nicht mehr im Dezember 2019 übermittelt wurden – wir werden alles dafür tun, dass auch für diese eine Regelung in Form einer Mindestauszahlungssumme gefunden wird.

 

Bayern: gemeinsames Vorgehen auch mit Verbänden der Ergotherapie

Nachdem der dbs heute Mittag nach einer Information des Bayrischen Staatsministeriums für Pflege und Gesundheit gemeldet hatte„ dass „… bei Vorhandensein einer ärztlichen Verordnung eine logopädische oder sprachtherapeutische Behandlung durchgeführt werden kann“, wurde heute Abend zurückgerudert. Nun heißt es, ähnlich wie in der am 28.04. verbreitete Meldung an die Heilmittelpraxen: „… die Berufsausübung für Logopäden ist weiterhin auf medizinisch dringend notwendige Therapien begrenzt. … Das bedeutet, dass auch weiterhin zunächst bis zum 10. Mai 2020 ggf. nicht alle Leistungen der Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schlucktherapie in der Praxis und als Hausbesuch durchgeführt werden dürfen.“

Die Ungleichbehandlung der Heilmittelgruppen ist von daher Thema eines (offenen) Briefes, der morgen früh an diverse Stellen der Bayrischen Staatsregierung verschickt werden soll.

Allerdings sollten die Medien einbezogen werden, denn allein der Auftakt der Pressekonferenz hat ja bereits einen immensen Schaden für alle bayrischen Praxen verursacht. Dazu kommen sich widersprechende Aussagen, einschließlich eben der Ungleichbehandlung der Heilmittelgruppen. Von daher nachfolgend Links zu Regionalmagazinen.

Hat jemand Kontakte oder wäre bereit, sich zur Verfügung zu stellen? Unterstützen würden wir in jedem Fall.

https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/quer/index.html

https://www.br.de/service/programm/index.html

https://public.tableau.com/views/BR-Korrespondenten/BR-Korrespondenten?:embed=y&:display_count=yes&:showVizHome=no

 

Herzliche Grüße senden Ihnen

Michaela Brück, Diethild Remmert und Christiane Sautter-Müller

Symposium

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