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Newsletter

09.06.2020

Mitgliederinformation SARS-CoV-2 (Corona) Nr. 50

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

hier erreicht Sie der 50. Newsletter in der Coronakrise. Dass Aerosole das Virus übertragen, haben nun auch Studien belegt, und auch, das Lüften hilft. Aber: aus dem Gröbsten sind wir ´raus. Masken im Alltag sind nun ebenso normal wie zumindest der Versuch der Einhaltung die Abstandsregel.

Newsletter

CORONA hat uns alle vor besondere Herausforderungen gestellt:

So viel Neues, dass dies mehrmals pro Woche einen Newsletter füllt, passiert also (hoffentlich) nicht mehr. Von daher möchten wir den Versand auf ein- bis zweimal pro Woche, Dienstags und/oder Freitags, reduzieren.

Bundesweiter Rahmenvertrag

Auf Seiten der Krankenkassen nahmen an der heutigen Verhandlung, wie schon zuvor, zusätzlich zwei Angehörige des medizinischen Diensts teil. Im Mittelpunkt des heutigen Themas Leistungsbeschreibung standen die von uns gewünschten Berichtspositionen. Der Forderung nach solchen, analog zum Vertrag mit LKK, standen die Kassen ablehnend gegenüber. Besprochen wurde nun, dass die Verhandlung zu diesem Punkt in einem kleineren Rahmen, parallel zu den geplanten Terminen, fortgesetzt wird.

Fortbildungsverpflichtung

Uns erreichen häufiger Fragen, ob auch die Fortbildungsverpflichtung im Rahmen der Coronakrise ausgesetzt wird – immerhin fehlen etwa 4 Monate, in denen Punkte erworben werden konnten. Aufgrund der Tatsache, dass im Rahmen der Verhandlungen zu einem bundesweit gültigen Rahmenvertrag auch diese Anlage neu verhandelt wird und somit ein Übergangszeitraum entstehen wird, sollte sich niemand Sorgen machen: Dieser Ausfall wird sich nicht negativ auswirken!

Umfrageergebnisse

Fast die Hälfte aller Mitgliedspraxen hat geantwortet: Danke für Ihre Teilnahme!

Therapieausfall: Im Mai sind immer noch bundesweit 35 % aller geplanten Therapien ausgefallen. Zur Erinnerung: im März waren es rund 47 %, im April etwa 60 %.

Neuanmeldungen: 86 % hatten in diesen beiden Monaten keine oder deutlich weniger Neuanmeldungen als im Vorjahreszeitraum. Dieser Wert lag im Mai immer noch bei 60 %. Von den verbliebenen 40 % haben nur 10 % Anmeldedaten wie in den Jahren zuvor.

Teletherapie: Der Teletherapieanteil ist von gut 21 % auf etwa 19 % gesunken.

Hygienekosten: Seit Beginn der Coronakrise wurden, je Therapeutin, im Schnitt ca. 320 € ausgegeben.

Um diesen Betrag wieder hereinzubekommen, müssen Sie bis zum 30.09. nur 213 Verordnungen je Therapeutin abrechnen, das sind schlappe 2000 Therapieeinheiten. Das ist gaaaaanz knapp … nicht zu schaffen.

Wenn Sie darüber genauso ärgerlich sind wie die Kolleginnen und Kollegen aus der Logopädie, die eine entsprechende Aktion gestartet haben, machen Sie ein Foto oder ein kurzes Video, welches zeigt, wie absurd die Höhe dieser Aufwandsentschädigung für den coronabedingten Mehraufwand ist.

Gerne können Sie auch einen Teil der Hygienepauschale, oder auch die ganze Summe, im Rahmen einer Aktion zugunsten des Dachverbands Kinderhospiz spenden. Weitere Infos finden Sie bei Therapeuten am Limit, die die Aktion unterstützen, erfahren:

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Forschung

Folgende Anfrage erhielten wir vom Forschungsinstitut USUMA mit Sitz in Berlin-Weißensee ( www.usuma.com). Dieses führt derzeit im Auftrag des psychologischen Fachverlages Pearson Assessment      ( www.pearsonassessment.com) die Normierung des Sprachtests CELF-5 für Kinder und Jugendliche im Alter von 6-16 Jahren durch. …

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Allen eine gute Woche. Dort, wo am Donnerstag ein Feiertag ist: Atmen Sie durch, es ist vorerst der letzte.

Viele Grüße senden Ihnen

Michaela Brück, Diethild Remmert und Christiane Sautter-Müller

Symposium

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