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Newsletter

15.06.2020

Mitgliederinformation SARS-CoV-2 (Corona) Nr. 52

 

Aus aktuellem Anlass senden wir Ihnen heute, am Montag, einen Newsletter…

 

Arbeitsschutzstandards der BGW

Heute hat die BGW (Berufsgenossenschaft Gesundheits- und Wohlfahrtspflege) SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für logopädische Praxen veröffentlicht.

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 Dort sind umfassende organisatorische und sonstige Maßnahmen, insbesondere auch zum Thema Persönliche Schutzausrüstung (PSA), Arbeitskleidung und Desinfektion von Materialien, Geräten und Oberflächen beschrieben. Kontrollen und Beratungen durch die BGW werden sich an diesem Arbeitsschutzstandard orientieren.

All diese Maßnahmen fordern- neben den reinen Sachkosten- einen immensen Aufwand angesichts dessen die Hygienepauschale von 1,50 pro Verordnung immer lächerlicher wird. Deshalb unterstützen Sie bitte weiter die Aktion einiger KollegInnen „Hygiene ist kein Witz“-

Infos finden Sie hier>>

Die Bundesbeihilfe und auch viele Landesbeihilfen erstatten ihren Versicherten immerhin eine Hygienepauschale von 1,50 Euro pro (!) Heilmittelbehandlung (!). Im Vergleich zur Abrechnungsempfehlung der BÄK, des PKV-Verband und der Beihilfeträger von immerhin 14,75 € (2,3 - facher Satz GOÄ Pos.Nr 245)  Euro pro Arzt/Patientenkontakt immer noch 10 mal weniger. Deshalb: berechnen Sie bitte Ihren PKV Patienten realistisch kalkulierte Hygienekosten in Anlehnung an die o.g. Abrechnungsziffer der Ärzteschaft.

(Quelle: https://lbv.landbw.de/-/corona)

Die BGW empfiehlt im o.g. Arbeitsschutzstandard ausdrücklich die Durchführung von Videobehandlungen wo immer möglich (außer Schlucktherapie), umso unverständlicher bleibt, dass die Krankenkassen die Möglichkeit der Videobehandlungen nur noch bis zum 30.06.2020 zulassen. Ein entsprechendes Schreiben an den GKV-Spitzenverband wurde durch LOGO Deutschland e.V. bereits vorbereitet und befindet sich gerade im Abstimmungsprozess mit den anderen im Bereich der Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schlucktherapie maßgeblichen Berufsverbänden.

Neben dem BGW Arbeitsschutzstandard sind landesspezifische Vorgaben zu beachten- zum Beispiel gilt in Baden-Württemberg eine Mund-Nasen-Maskenpflicht in ärztlichen und therapeutischen Praxen. Sofern Behandlungen im Gesichtsbereich des Patienten stattfinden und dieser keine Maske tragen kann, müssen die Behandelnden zum eigenen Schutz erhöhte Sicherheitsmaßnahmen (z.B. FFP2 Masken) beachten (der BGW Standard sieht beispielsweise die Kombination von Maske und Visier/Schutzbrille bei Behandlungen mit Hustenprovokation) vor. Die entsprechende Landesverordnung …

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Wir werden Sie wie gewohnt weiter auf dem Laufenden halten und wünschen - trotz allem - einen guten Start in die Arbeitswoche

Ihre Michaela Brück, Diethild Remmert und
Christiane Sautter-Müller

Symposium

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