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Newsletter

15.12.2020

Mitgliederinformation nach Ausbruch

von

SARS-CoV-2 (Corona) Nr. 84

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

gestern haben uns noch etliche Anträge auf Mitgliedschaft erreicht. Michaela Brück hat, wie zugesagt, alle erfasst, die noch bis 23:59 Uhr eingegangen sind. Ein Willkommen an die neuen Mitglieder – schön, dass Sie dabei sind.

Vertragseinsicht – Videokonferenzen – Informationen – Abstimmung

Die Mail mit dem endgültigen Vertragstext kam gestern um 15:06 Uhr. Ab da haben wir uns mit der Kommentierung befasst und uns bemüht, diese transparent, umfänglich und aus juristischer Sicht korrekt zu formulieren, und trotz der Komplexität auch über manche Hintergründe zu informieren.

 

Bitte nehmen Sie sich Zeit, studieren Sie den Vertrag und die Anlagen und machen Sie sich Ihr eigenes Bild.

 

Grundsätzlich gilt:

·      Gelb markiert sind alle Inhalte, denen Sie einfach Aufmerksamkeit schenken sollten – die einzelnen Rahmenverträge waren durchaus unterschiedlich

·      Pink markiert sind die Punkte, die wir kritisch sehen

·      Am Rand finden Sie ergänzend Kommentare und Hintergrundinformationen

 

Den von uns kommentierten, abzustimmenden Vertragsentwurf samt aller Anlagen finden Sie ab jetzt, im Laufe des Tages ergänzt, auf der Homepage.

 

Hier können Sie alle Dateien einsehen>>

 

Nutzen Sie für Ihre Fragen die beiden Webkonferenzen heute oder morgen um 20 Uhr. Gerne können Sie diese auch vorab an remmert@logo-deutschland.de senden. Wir bitten um Verständnis: Individuelle Antworten per Mail können wir vermutlich nicht zeitnah geben – unsere zeitlichen Ressourcen sind einfach begrenzt.

 

Den Link zu diesen Konferenzen erhalten Sie etwa gegen 18 Uhr am jeweiligen Tag. Wer noch teilnehmen will, sendet bitte eine Mail an videokonferenz@logo-deutschland.de

 

Die Konferenzen werden über den Server der Karlsruher Firma alfaview laufen. Dafür können Sie sich vorab den Client hier herunterladen: https://alfaview.com/de/download/

Bitte den Download durchführen und den Client installieren! Eine Registrierung ist nicht erforderlich, um an einer der Konferenzen teilzunehmen. Eine Anleitung zum Installieren finden Sie auf der Homepage unter>>

 

Lesen Sie unbedingt vor der Abstimmung, die ab dem 17.12. bis zum 22.12. möglich ist, noch einmal die Informationen zum Hintergrund (TSVG) und die zu den Chancen und Risiken eines Schiedsverfahrens. Beide Berichte finden Sie auf der Homepage über den Slider und auf unserer facebook-Seite sowie bei Instagram.

Den nächsten Newsletter mit dem Abstimmungslink erhalten Sie am 16.12., also morgen, am späten Abend.

Neue Empfehlungen der Krankenkassen – fehlende Information

Leider ist gestern in der Eile eine wichtige Information untergegangen. Diese betrifft die Abrechnungsmöglichkeit von Verordnungen, die nicht richtlinienkonform ausgefüllt waren und bis zum 31.12.2020 selbst geändert werden dürfen.

 

Solche Verordnungen können Sie bis zum 30.09.2021 abrechnen!

 

Hier der Vollständigkeit halber noch einmal der ganze Text der Meldung, die Sie auch auf der Homepage im Slider finden:

 

(Noch) Keine Verlängerung der Hygienepauschale, es fehlt die Rechtsgrundlage. Wer diese aktuell abrechnen möchte, muss das noch bis zum 31. Dezember tun – es zählt das Datum des Rechnungseingangs bei der Krankenkasse.

 

Die Videotherapie  ist vorerst bis zum 31. Januar möglich, im G-BA läuft ein Stellungnahmeverfahren, welches vorsieht, diese bis zum 31. März zu verlängern. Das Gleiche gilt für die Prüfung der Unterbrechungsfristen > 14 Tage.

 

Die Beginnfrist im Rahmen des Endlassmanagements wird von 7 auf 14 Kalendertage erweitert, und die Verordnung muss innerhalb von 21 anstatt 12 Kalendertagen nach der Entlassung abgeschlossen werden. Diese Regelung gilt, solange der deutsche Bundestag eine Epidemische Lage von nationaler Tragweite feststellt.

 

Alle bis zum 31.12. nicht richtlinienkonform ausgestellten Verordnungen, die selbst geändert/ergänzt wurden, können bis zum 30.9.2021 abgerechnet werden. Bei nicht richtlinienkonform ausgestellten Heilmittelverordnungen ab dem 1.1.2021 bis einschließlich 31.03.2021 empfehlen die Krankenkassen, die Einhaltung der Anforderung zur Änderung laut Anlage 3 der neuen Heilmittelrichtlinie sowie die Einhaltung der vertraglichen Vorgaben bezüglich der Korrekturmöglichkeiten, mit Ausnahme der Art des Heilmittels, Hausbesuch und Verordnungsmenge, nicht zu prüfen. Die vertraglich vereinbarten Korrekturzeitpunkte gelten weiter.

 

Aufgrund des Inkrafttretens der neuen Heilmittelrichtlinien für Ärzte und Zahnärzte ab dem 1.1.2021 gelten unbefristet:

- die Beginnfrist für Verordnungen beträgt grundsätzlich 28 Tage

- es entfallen die Genehmigungsverfahren für Verordnungen außerhalb des Regelfalls für alle Krankenkassen

- die Bemessung der Verordnungsmenge für den langfristige Heilmittelbedarf erfolgt zum Zeitpunkt der Verordnung und ist nicht maßgeblich  für die Gültigkeit der Verordnung über die zwölf Wochen hinaus.

Ihre

Michaela Brück, Diethild Remmert, Christiane Sautter-Müller und Tanja Tomaschek

Symposium

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