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Newsletter

15.06.2021

2021 - Mitgliederinformation Nr.36

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Neuigkeiten vom 09.06. bis heute.

Sie sind uns wichtig - Mitgliederumfragen

Im Laufe der Woche erreichen Sie gleich zwei weitere Umfragen: Es geht um kurzfristige Ausfälle, und wir möchten Ihre Meinung zu einer möglichen Umstrukturierung der Beitragsordnung hören. Um ein breites Meinungsbild zu erhalten, bitten wir um Ihre Teilnahme. Sie brauchen etwa eine Minute!
Wenn Sie bis Donnerstag die entsprechenden Umfragelinks auch nicht im SPAM-Ordner Ihres Mailpostfachs gefunden haben, melden Sie sich gerne unter brueck@logo-deutschland.de .
Die Abstimmungen laufen bis zum 23.06., damit wir die Ergebnisse zur Vorstandssitzung am 25./26.06. vorliegen haben und dort entsprechend beraten können.

Test- und Maskenpflicht für Genesene und Geimpfte?

Die Arbeitsschutzverordnung wurde bis zum 30.06.2021 verlängert. Hier geht es zum entsprechenden Artikel auf der Homepage:
Hier lesen Sie weiter>>

Erstdiagnostik nur 1x/Jahr/Patient*in? Nein!

Wiederholt zu Irritationen führt die Tatsache, dass in der Vergütungsliste eine Einschränkung zur Diagnostik benannt ist: „Je Kalenderjahr können insgesamt bis zu 2 Einheiten Diagnostik (entweder 1x Erstdiagnostik + 1x Bedarfsdiagnostik oder 2 x Bedarfsdiagnostik) erbracht werden.“

Aber: Diese Einschränkung bezieht sich auf den Verordnungsfall (6 Monate zwischen den Verordnungsdaten, andere Diagnose oder Diagnosegruppe, neue* Ärzt*in). So ist es auch in der Leistungsbeschreibung festgelegt: „Die stimm-, sprech-, sprach- und schlucktherapeutische Erstdiagnostik erfolgt vor Beginn der ersten Therapieeinheit im Rahmen der ersten Verordnung eines Verordnungsfalles einmal ohne gesonderte ärztliche Verordnung. Erstdiagnostik und Therapie erfolgen nicht am selben Tag. Wechselt die oder der Versicherte innerhalb eines Verordnungsfalles den zugelassenen Leistungserbringer, kann von diesem ebenfalls eine Erstdiagnostik durchgeführt werden.“

Sofern also ein neuer Verordnungsfall besteht, prüfen Sie, ob die Durchführung einer erneuten Diagnostik therapeutisch-inhaltlich sinnvoll bzw. erforderlich ist. Sofern Sie diese begründen können, sollten Sie diese auch unbedingt durchführen! Allerdings raten wir davon ab, eine Erstdiagnostik ausschließlich deshalb durchzuführen, weil sie formal möglich ist, allein um deutlich zu machen, dass wir Therapeut*innen uns ausschließlich an Inhalt und Qualität der Therapie orientieren.

Regionalteams?

Um die Interessen der Selbstständigen nicht nur im Bund zu vertreten, sondern zukünftig auch regionale Besonderheiten berücksichtigen zu können, planen wir kleinere Bereiche , aufgeteilt in Nord, Süd, Ost und West. Wie genau dieses Vorhaben umgesetzt werden kann, erfahren Sie im Vorfeld zur Mitgliederversammlung am 18.09.2021. Diese ist als Hybridveranstaltung geplant – Sie können also analog (in Mannheim) oder digital teilnehmen und dann über diese Änderung abstimmen. So sieht der Vorschlag aus, den die Kolleginnen aus dem Ausschuss „Zukunft & Perspektiven“ gemacht haben:

o     4 Teams: Norden, Osten, Süden, Westen

o     Mind. 2 Ansprechpartner pro Team wählen, am besten je Bundesland ein*e Zuständige

o     Aufgaben: Alles, was in den entsprechenden Regionen passiert, alles Bundeseinheitliche wird weiterhin durch den Vorstand verantwortet

o     Pro Team eine Mailadresse, z.B. west@logo-deuschland.de, damit alle Zuständigen auf die gleichen Mails Zugriff haben

o     Erstellung einer Zusammenfassung aller regionalen Fragen der Mitglieder. Diese werden beantwortet auf die HP gestellt (ähnl. schwarzes Brett)

o     2 Videokonferenzen pro Jahr mit interessierten Mitgliedern zu allen aktuellen, regionalen Themen

Beihilfe

Uns erreichen vermehrt Fragen bezüglich der Höchstbeiträge für beihilfefähige Aufwendungen für Heilmittel. Diese wurden in der BBhV (Bundesbeihilfeverordnung) festgelegt mit Höchstbeträgen ab dem 1.1.2019. Mittlerweile liegt der Höchstbetrag unter dem Betrag, den die gesetzlichen Krankenkassen zahlen.

Auch beihilfeberechtigte Beamte sind Privatpatienten. Wir bestärken Sie in der Haltung, für diese einen Privatsatz festzulegen. Die BBhV ist für Sie als Praxisinhaberin nicht bindend! Ein weiterer Hinweis: Möglich ist es, eine Richtzeit in Rechnung stellen: Das ist die Zeit einschließlich der erforderlichen Vor- und Nachbereitungszeit. Bei 60 Minuten Richtzeit würden 45 Minuten auf die Therapie entfallen und 15 Minuten auf die erforderlichen zusätzlichen Leistungen.

Delegation: KBV hält am Prinzip fest

In dem jüngst veröffentlichten Papier „2025 STRUKTUREN BEDARFSGERECHT ANPASSEN – DIGITALISIERUNG SINNVOLL NUTZEN“ schreibt die KBV auf Seite 6: "Die Erweiterung der Gesundheitsberufe um eine akademische Komponente (Bachelor) sollte dabei nicht grundständig, sondern als Weiterqualifikation erfolgen und auch in den Gesundheitsberufen, die nicht über ein Abitur verfügen, Aufstiegschancen ermöglichen."

Im Beitrag zur Videokonferenz des AK-Berufsgesetzes mit Dr. Roy Kühne im Newsletter Nr. 35 von letzter Woche steht: „Aktuell ist diese Aussage nicht schädlich, denn vor einem Direktzugang steht die Umsetzung der Blankoverordnung nach § 125a SGB V.“ Dies bedeutet nicht, dass wir der KBV zustimmen: Nach wie vor halten wir es für erforderlich, dass zukünftig ein direkter Zugang zur logopädischen Therapie möglich sein muss und gehen mit dieser Haltung in alle (berufs-)politischen Gespräche!

Modellklausel bis 2024 verlängert

Der Bundestag hat das Gesundheitsentwicklungsversorgungsgesetz (GVWG) verabschiedet: Das bedeutet, dass die Frage zur Akademisierung der Therapieberufe auf das Jahr 2024 verschoben wird. Bis dahin wurde die sogenannte Modellklausel verlängert.

Nach Einschätzung von Gesundheitspolitikern werde es auch keinen Alleingang für die Logopädie geben. Auf diesen hofft der AK-Berufsgesetz, weil bereits etwa 30 % der Therapeut*innen unserer Berufsgruppe mindestens einen Bachelorabschluss haben, und etwa 95 % mit dem Abitur als schulische Vorbildung in die Berufsausbildung (Fachschule oder Studium) einsteigen. In den anderen Therapieberufen sieht es vollständig anders aus: Die Akademisierungsquote liege unter 5 %, und weniger als 70 % der Kolleginnen und Kollegen aus Ergo- und Physiotherapie steigen mit dem Abitur in die Ausbildung ein.

Corona-Sonderregelungen bis 30. September

Entlassmanagement: Krankenhausärztinnen und -ärzte können weiterhin für bis zu 14 Kalendertagen statt bis zu 7 Tagen (unter anderem) Heilmittel verordnen.

Hier geht es zum vollständigen Text>>

Corona-Bonus: Auszahlungsmöglichkeit bis 30.03.2022

Die Möglichkeit, einen Corona-Bonus in einer Höhe von bis zu 1500,- € steuer- und sozialabgabenfrei an Mitarbeitende auszuzahlen, wurde bis Ende März 2022 verlängert. Wenn eine anteilige Zahlung erfolgt ist, kann bis eine weitere Teilzahlung erfolgen. Wurde der Bonus bereits in voller Höhe ausgezahlt, muss eine weitere Zahlung versteuert werden.

Zur Erinnerung

Mitglieder werben Mitglieder: „Messerabatt“ 25% noch bis zum 19.06.21

Nach einem Mitgliederentscheid vor einigen Jahren gibt es 14 Tage nach Messen und Demos einen sogenannten Messerabatt für Neumitglieder. Nutzen Sie die Gelegenheit, Kolleginnen und Kollegen zu werben, damit weiterwachsen!

 Genauere Infos dazu hier:

Therapie in Einrichtungen – Umfrage bis zum 08.07.2021

Die Umfrage erreicht Sie als separate Mail. Bitte melden Sie sich, wenn Sie keine entsprechende Mail erhalten haben und diese auch im Spam-Ordner nicht aufzufinden ist.

Mitgliederversammlung am 18.09.2021

… voraussichtlich in Mannheim und gleichzeitig online! Da wir große Probleme hatten, in Frankfurt am Main geeignete Räumlichkeiten verbindlich anzumieten, sind wir auf Mannheim ausgewichen. Für alle Nordlichter verlängert sich ggf. die Fahrt um etwa 30 Minuten, aber unter dem Kosten-Nutzen-Aspekt und der unsicheren Lage aufgrund möglicher negativer Entwicklungen der Pandemie ist diese Entscheidung am sichersten. Anträge aus der Mitgliedschaft können bis zum 07.08.2021 um 24 Uhr eingereicht werden. Wenn Sie Änderungswünsche haben, über die die Mitgliedschaft beraten und abstimmen soll, kann das über einen entsprechenden Antrag erfolgen. nehmen Sie dies zum Anlass, sich einmal mit der Satzung zu befassen, die die Grundlage für unsere Tätigkeit darstellt.

Vorankündigung Urlaub

Vom 17. Juli bis zum 01. August versenden wir keinen Newsletter und beantworten auch keine regulären Mitgliederanfragen. Wir bitten jetzt schonmal um Verständnis. Für Notfälle werden ein- oder zwei Vorstandsmitglieder erreichbar sein.

Eine gute Woche wünschen Ihnen

Michaela Brück, Diethild Remmert, Christiane Sautter-Müller und Tanja Tomaschek

Symposium

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