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Newsletter

26.05.2020

Mitgliederinformation SARS-CoV-2 (Corona) Nr. 46

 

 

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

gleich zu Anfang eine :

 

Korrektur zum Newsletter Nr. 45

In den fortgeschriebenen Empfehlungen der Krankenkassen bis zum 30.06.2020 gibt es keine Änderungen außer, dass Teilabrechnungen ab Juni nicht mehr möglich sind. Das heißt gleichzeitig: Alle Fristen bleiben – wie bisher – ausgesetzt, auch die Frist für den Behandlungsbeginn! Das haben wir gestern nicht korrekt formuliert - vielen Dank an die Kollegin, die uns darauf aufmerksam gemacht hat!

Auch zum Thema eigenständige Änderung der Verordnung erreichten uns Fragen, denn nun wird explizit der Hausbesuch erwähnt, der nicht geändert werden darf. Das ist allerdings nicht neu, denn im Originaltext heißt es unter 7.: „Bei nicht richtlinienkonform ausgestellten Heilmittelverordnungen …“  Die Angabe eines Hausbesuches hat nichts mit einer richtlinienkonform ausgestellten Verordnung zu tun! Der Empfehlungstext war zuvor in diesem Punkt allerdings nicht eindeutig formuliert. Es scheint zu Absetzungen gekommen zu sein; von daher wurde wohl dieser Punkt mit aufgenommen.

Vorstand: Sitzungen am 5./6. Juni

Nun sehen wir uns endlich wieder auch physisch, können allerdings Corona-bedingt keine Gäste zulassen, da der kurzfristig angemietete Raum in Frankfurt-Mainfeld unter Einhaltung der geltenden Abstandsregelungen nicht genügend Platz bietet. Am Samstag kommt Dr. Bernd Friedrich hinzu, um gemeinsam mit Diethild Remmert und Christiane Sautter-Müller den dann vorliegenden Vertragsentwurf detailliert zu besprechen.

Fortsetzung der Vertragsverhandlungen

Bereits am kommenden Freitag, 29.05., ist der nächste Verhandlungstermin. Vorbereitet wird dieser am Donnerstag. Weiter geht es dann am 09. und 15. Juni.

Bis zum 04.08. ist eine Sommerpause geplant, dann soll es um die Preisfindung gehen. Vorgesehen sind drei Termine. In Kürze wird auch das WAT-Gutachten vorliegen, welches die Preisfindung unterstützt. Am 01.10.2020 soll dann der neue Vertrag, gleichzeitig mit den bereits verabschiedeten Heilmittel-Richtlinien, in Kraft treten.

Bundesverband Freie Berufe (BFB)

Der BFB unterstützt uns aktuell hervorragend: mit persönlicher Beratung und mit Webkonferenzen mit Wirtschaftspolitikern von CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der FDP. So sind wir, neben Ärzte- und Apothekerverbänden, als Berufsgruppe sichtbar. Interessanterweise schaffen die gut frequentierten Webkonferenzen das, was an Präsenzterminen nicht passiert: Eine hohe Wahrnehmung der Teilnehmer*innen untereinander, insbesondere derer, die sich bisher nicht persönlich kennengelernt haben. Das wirkt sich hoffentlich auch in Zukunft positiv aus!

Erinnerung zur Teilnahme an einer Umfrage: Im Auftrag  des BFB führt das IFB eine kurze Befragung zum Thema Corona-Hilfen durch. Die Befragung ist als Kurzbefragung konzipiert und benötigt höchstens 10 Minuten. Hierbei werden vor allem die Ansichten der Freiberufler hinsichtlich der verschiedenen Hilfsprogramme und die Einschätzung bezüglich der eigenen zukünftigen wirtschaftlichen Lage erfragt. Für den BFB sind die so generierten Erkenntnisse essentiell, um die politische Kommunikation im Sinne der Freien Berufe zielführend zu gestalten. Als Mitglied im BFB bitten wir um Teilnahme, sofern noch nicht erfolgt.

Hier der Link:

Rettungsschirm für Frühförderstellen

Im "Entwurf eines Gesetzes zu sozialen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie (Sozialschutzpaket II)“ ist eine ausnahmsweise Geltung des Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG) für die Leistungsträger der Gesetzlichen Krankenversicherung geregelt, soweit diese Leistungen der interdisziplinären Früherkennung und Frühförderung erbringen. Somit wird auch eine Verpflichtung der Leistungsträger zur Gewährleistung des Bestandes insbesondere der interdisziplinären Frühförderstellen geschaffen.

Das bedeutet im Klartext, dass nach dem Inkrafttreten des Gesetzes Interdisziplinären Frühförderstellen für die Komplexleistung Frühförderung sowohl bei den Trägern der Eingliederungshilfe als auch bei den gesetzlichen Krankenkassen Anträge nach dem SodEG stellen können, auch rückwirkend mit Beginn der Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz.

Sofern Sie eine Kooperation mit einer Frühförderstelle haben, können Sie darauf hinweisen und versuchen, einen Anteil des Rettungsschirmes als Ausgleich für die entfallenen Therapien zu verhandeln. Einen Anspruch können Sie allerdings nicht geltend machen.

Coronahilfen und Homepage

Wir werden in den nächsten Wochen versuchen, nicht mehr aktuelle Informationen auf der Homepage herunter zu nehmen und vorhandene Informationen zu bündeln. Die Aktualisierung der Länderverordnungen haben wir bereits eingestellt: Diese Informationen erhalten Sie über Presse und Nachrichten ausreichend; bei speziellen Fragen schreiben Sie uns bitte einfach eine Mail.

Eine aktuelle Zusammenfassung der Wirtschaftshilfen gibt es vom BFB

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 Auf das Auslaufen der Soforthilfen zum 31.05. weisen wir hier noch einmal ausdrücklich hin – in der Planung  ist eine nachfolgende Überbrückungshilfe, die einen Verlust von > 50 % voraussetzt. Das BMWI hat auf seiner Website eine Zusammenstellung der möglichen Hilfen zur Verfügung gestellt. Die ab dem 1.6. geltende Überbrückungshilfe ist dort noch nicht aufgeführt, allerdings wird die Seite immer wieder aktualisiert. Schauen Sie bei Bedarf hier:

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Möglichkeit zur Telefon-AU endet am 31. Mai

Voraussichtlich ein letztes Mal erfährt die Sonderregelung der telefonischen Krankschreibung eine Verlängerung. Nach dem Beschluss des GBA soll zum 1. Juni wieder die alte Regelung gelten, dass für die ärztliche AU eine körperliche Untersuchung notwendig ist.

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Hygienekosten Privatversicherte

Seien Sie so frei, den Mehraufwand der Hygienemaßnahmen ihren privat versicherten Patient*innen in Rechnung zu stellen. Die Notwendigkeit können Sie sicher klarmachen. Die Beihilfe erstattet sogar eine Hygienepauschale von 1,50 € je Anwendung. Was die PKV ihren Versicherten zahlt, ist unbekannt, sollte Sie aber nicht davon abhalten, Ihre Kalkulation unabhängig nach Zeit und Aufwand zu machen.

Herzliche Grüße senden Ihnen

Michaela Brück, Diethild Remmert und Christiane Sautter-Müller

Symposium

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