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Newsletter

28.07.2020

Mitgliederinformation SARS-CoV-2 (Corona) Nr. 60

 

 

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hier der Newsletter Nr. 60 seit Corona. 

 

Schutzschirm – gar keine Auszahlung

Weiterhin erreichen uns Mails mit der Frage, was zu tun ist, wenn gar keine Auszahlung erfolgt ist, weil entweder im vierten Quartal nicht abgerechnet wurde oder die Weiterleitung über ein Abrechnungszentrum nicht fristgerecht erfolgt ist. Wir hatten Sie gebeten, dennoch einen Antrag zu stellen und einen Bescheid einzufordern, um nachweisen zu können, dass Sie nichts erhalten haben.

Immer noch halten wir es für erforderlich, dass Sie mit einem solchen Beleg an die Abgeordneten Ihres Wahlkreises gehen sollten, weil in diesem Fall tatsächlich nur eine politische Lösung möglich ist, für die wir uns weiterhin stark machen. Für die nächste Woche werden wir erneut eine Umfrage vorbereiten, um zu erfahren, wie viele Praxen tatsächlich von einer Nicht-Auszahlung betroffen sind, damit wir auch mit konkreten Zahlen auf das BMG zugehen können.

 

Schutzschirm – zu geringe Auszahlung

Hier sieht die Sache etwas anders aus: Trotz der Nichtberücksichtigung von Zahnarztverordnungen und Klinikambulanzen, SPZ und ähnlichen haben einige Mitglieder Differenzen, die sich unserer Kenntnis nach am ehesten mit der verspäteten Weiterleitung der Abrechnungsdaten von Betriebs- und Innungskrankenkassen erklären lassen. Hier wäre eine Klage möglich. Wir bitten alle Kolleginnen und Kollegen, die einen Bescheid beantragt und erhalten haben, uns diesen zuzusenden. Noch haben wir eher Kenntnis von Einzelfällen.

Verhandlungen

Morgen werden die Verhandlungen mit einem Termin außerhalb der Reihe fortgesetzt. Noch steht der Vertrag nicht – es gibt u.a. Differenzen bei Abrechnungsfristen und unserer Forderung nach der Einrichtung eines Vertragsausschusses, um nicht in jedem Streitfall das teure Schiedsgericht zu bemühen. Bei der Anlage Zulassung gibt es sehr unterschiedliche Meinungen zwischen den Berufsverbänden zum Umgang mit Zulassungsvoraussetzungen von Nicht-Logopädinnen und zum Thema Fachliche Leitung, unabhängig, dass diese noch nicht mit den Kassen konsentiert sind. Ebenso ist der Umgang mit der Anlage 3a zur Heilmittel-Richtlinie strittig, die verbindlich regelt, was von wem geändert werden darf oder muss, die aber nichts zum Zeitpunkt der Änderung aussagt.

Dialogprozess Heilmittel

Seitens des BMG erreichte alle Berufsverbände ein umfangreicher Fragenkatalog mit der Bitte um Antwort. Erfreulicherweise gab es am Ende eine gemeinsame im Bereich unserer Heilmittel: Der größte Berufsverband hat sich am Ende von den beiden anderen davon überzeugen lassen, dass es dem Außenbild gut tut, gemeinsam zu reagieren. Auch wenn die Antworten ohne uns erstellt wurden, weil unsere Beteiligung nicht erwünscht war, konnten wir am Ende mitgehen - inhaltlich wäre es auf das Gleiche hinausgekommen. Nur zur Videotherapie hat jeder Verband individuell geantwortet, weil hier von vornherein klar war, dass keine Einigkeit erzielt werden würde. Analog zu den Umfragen, in der sich zwar etwas wechselnde, aber dennoch eindeutige Ergebnisse zeigten, haben wir die Fortsetzung der Videotherapie befürwortet. Diese können Sie auf den Seiten 11 und 12 nachlesen, das gesamte Dokument …

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Ostsachsen - Parkinsonnetzwerk

 

Folgende E-Mail erreichte uns: „Wir freuen uns sehr, Ihnen anbei unser PANOS-Konsenspapier zur Verfügung zu stellen. Dieses resultiert aus den eruierten Bedarfen, die wir im Rahmen der PANOS-Workshops für eine Weiterentwicklung des sektorenübergreifenden Behandlungspfades für Parkinsonpatient*innen erhoben haben und fasst alle konsentierten Ergebnisse zusammen.“ Wer Interesse hat …

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Corona-Auswirkungen auf Arztpraxen

Im Ärzteblatt kann – nach Registrierung, die problemlos auch für Logopädinnen möglich ist – nachgelesen werden, welche Auswirkung die Pandemie auf Arztpraxen hatte.

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Sonderregelungen

Bitte denken Sie daran: Seit dem 01.07.2020 sind die Sonderregelungen nur noch für Verordnungen mit einem Ausstellungsdatum bis zum 30.06.2020 gültig. Also nicht vergessen: Die danach ausgestellten Verordnungen unterliegen den ursprünglich getroffenen Vertragsbedingungen der jeweiligen Kassenbezirke bzw. der Kassen.

WAT-Gutachten

Am kommenden Donnerstag wird in einer Online-Pressekonferenz das Gutachten Wirtschaftlichkeitsanalyse ambulanter Therapiepraxen (WAT) des Instituts für Gesundheitsökonomik (IFG) vorgestellt, welches LOGO Deutschland mit 10 weiteren maßgeblichen Berufsverbänden in Auftrag gegeben hatte.  Im Ergebnis zeigt sich, dass für unseren Bereich der Umsatz bzw. die Vergütung erheblich steigen muss, um ein angemessenes Einkommen zu erzielen und Gehälter zahlen zu können, die mit dem erzielbaren Einkommen im öffentlichen Dienst (TVöD) konkurrieren können. Dies ist auch eine wesentliche Maßnahme, um einer zunehmenden Unterversorgung der Bevölkerung mit ambulanten logopädischen Leistungen durch Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Zwischen den Berufsverbänden gibt es die Absprache, Details nicht vor der Pressekonferenz zu veröffentlichen, deshalb nennen wir hier nun noch keine Zahlen und bitten um noch etwas Geduld. Wir werden Ihnen das Gutachten nach der Pressekonferenz vollständig zur Verfügung stellen und dies erläutern.

An dieser Stelle gilt unser besonderer Dank an unser Mitglied im Ausschuss Politik & Lobbyarbeit, Susanne Schneider: Als Sozialwissenschaftlerin hat sie hauptverantwortlich und gemeinsam mit der Vorsitzenden Diethild Remmert die Erstellung des Gutachtens aus der Verbandsperspektive begleitet. Die beiden brachten ihre Erfahrung, die sie schon mit LOTSE gesammelt hatten, konstruktiv und gewinnbringend in die Zusammenarbeit mit den anderen Verbänden und mit dem IFG ein. LOGO Deutschland hatte vorgeschlagen, dass Susanne Schneider die Vorstellung des Gutachtens für die Logopädie auf der Pressekonferenz übernimmt. Leider scheiterte das Anliegen am dbl, der uns im Zuge der entsprechenden Auseinandersetzung offen sein Misstrauen aussprach. Daraufhin haben wir nachgegeben; zum einen, damit nicht eine Einzelperson zwischen den Verbänden aufgerieben wird, und zum anderen weil es am Ende um das Ergebnis geht, welches die Präsidentin des dbs, Katrin Schubert, mit der die Zusammenarbeit sehr konstruktiv und sachorientiert verlief, nun sicherlich auch gut vortragen wird.

Das war es für heute. Sommerliche Grüße senden Ihnen

 

Michaela Brück, Diethild Remmert und Christiane Sautter-Müller

 

Symposium

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