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29.05.2020

Mitgliederinformation SARS-CoV-2 (Corona) Nr. 47

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

nun haben bereits die ersten Antragsteller*innen Auszahlungen des Rettungsschirms erhalten.  Leider gab es dabei auch unschöne Erfahrungen.

Schutzschirm-Überraschungen

Unerwartet schnell kamen die ersten Auszahlungen, leider für manche in überraschend niedriger Höhe. Wie angekündigt können Sie von der Homepage ein Musteranschreiben herunterladen und damit einen Bescheid anfordern. Vergessen Sie bitte nicht, die Lücken zu ergänzen und den Passus mit dem Differenzbetrag entweder zu löschen oder die Schriftfarbe anzugleichen.

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Härtefälle – bitte abwarten

Auch wenn Sie denken, dass Sie eigentlich keine Ausgleichzahlung erhalten:

Stellen Sie bitte einen Antrag, damit Sie deutlich machen, dass Sie einen Anspruch für sich selbst sehen! Wir arbeiten intensiv daran, dass auch lange bestehende Praxen die Mindestauszahlungssumme bekommen. Wenn Sie sich mit dem Kontoauszug an Ihren örtlichen MdB wenden, sofern Ihre Auszahlung unter 4500 beträgt, sensibilisieren Sie auf der politischen Ebene – das ist wichtig, denn wenn sich hier ein breiter Druck aufbaut, könnte das BMG zur Einsicht kommen.

Aber auch wir sollten diese Info erhalten, damit wir – nach dem 30.06. – tätig werden können, sofern bis dahin keine Nachbesserung der Schutzverordnung erfolgt ist. In welcher Form wir diese sammeln, müssen wir noch überlegen – das teilen wir Ihnen im Newsletter der nächsten Woche mit.

Wir haben auch von der Idee einer Muster- oder Sammelklage gehört. Ob dies ein gangbarer Weg ist, prüfen wir und würden ggf. unterstützen. Aber auch das ginge erst nach Ablauf der Antragsfrist.

 

Soforthilfe – letzte Chance

Anträge auf Corona-Soforthilfe können nur bis zum 31. Mai 2020 eingereicht werden, der geltend zu machende Liquiditätsengpass darf aber bis zu drei Monaten danach auftreten, also bis Ende August.  In den FAQ des BMWI

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heißt es: Der Antragsteller muss versichern, dass er durch die Corona-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist, die seine Existenz bedrohen, weil die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand (bspw. gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten) zu zahlen (Liquiditätsengpass). Ein Anteil zum Lebensunterhalt darf ebenfalls eingerechnet werden, der ist allerdings länderspezifisch unterschiedlich hoch.

Fortsetzung der Vertragsverhandlungen

Heute wurde verhandelt, Themen waren die Anlage Fortbildung und weitere Inhalte des Rahmenvertrags. Zur Leistungsbeschreibung gibt es einen Zusatztermin am 9.Juni. Die Videokonferenz gestaltete sich konstruktiv – die Situation vor dem Rechner ist eine vollkommen andere Atmosphäre als in einer Präsenzverhandlung.

Teletherapie-Registrierungen

Eine Kollegin informierte uns darüber, dass auf manchen Anbieter-Plattformen die kostenlose Registrierung nach dem 31.5. in ein kostenpflichtiges Bezugsverhältnis übergeht. Bitte prüfen Sie die und melden Sie sich ggf. rechtzeitig ab.

Haben Sie ein schönes und erholsames Pfingstwochenende!

Ihre Michaela Brück, Diethild Remmert und Christiane Sautter-Müller

Symposium

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