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Newsletter

04.04.2020

Fehlerteufel war am Werk!

Aufgrund einer schlechten Internetverbindung konnte gestern der Newsletter nicht korrekt von der Arbeitsplattform geladen werden. Deshalb erhalten Sie nun die vollständige Version!

Mitgliederinformation SARS-CoV-2 (Corona)

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hier unser letzter Newsletter für diese Woche.

 

ACHTUNG - WICHTIG

Empfehlungen des GKV-Spitzenverbands und der Krankenkassen vom 31.3.2020 12:00 Uhr, befristet bis zum 31.05.2020

Vereinbart wurden Abweichungen von den derzeit gültigen Rahmenverträgen, für ärztliche und zahnärztliche Verordnungen.

Bei der Korrektur von Verordnungen ohne Rücksprache mit den verordnenden Ärztinnen und Ärzten geht es NUR um die Korrektur FALSCH (!!!) ausgestellter Verordnungen! Die Betonung liegt auf falsch! Im Originaltext heißt es : “Bei nicht richtlinienkonform ausgestellten Heilmittelverordnungen…“

Sinnvolle Änderungen und Ergänzungen bei grundsätzlich formal korrekt ausgestellten Verordnungen, z.B. die Änderung der Frequenz, erfordern nach wie vor eine Rücksprache mit den Verordnern, analog zu den jeweils geltenden Rahmenverträgen. Wir haben keine vorgezogene Blankoverordnung bekommen!

Den Originaltext der Empfehlungen finden Sie

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Teletherapie: Mut zum Start

Da wir nicht wissen, wie lange die Ausgangsbeschränkungen gelten werden, und zudem in einigen Bundesländern die Durchführung von Heilmitteltherapie auf dringende medizinische Fälle beschränkt ist, ist die Teletherapie per Video - bis auf die Indikationen SC1 und SC2 - eine Möglichkeit, die Therapie aufrecht zu erhalten und den massiven Umsatzausfall zu begrenzen.

Wir ermuntern Sie ausdrücklich, Videotherapie auszuprobieren! Alle Vorstandsmitglieder haben mittlerweile eigene Erfahrung gemacht, und zwar durchweg gute!

Im Newsletter vom 1.4. können Sie noch einmal Näheres zum Thema nachlesen, weitere Informationen finden Sie auf der Homepage unter dem Reiter „Teletherapie“.

Verordnungsverhalten

Uns erreichen sehr unterschiedliche Rückmeldungen, was das Verordnungsverhalten betrifft. Fakt ist, dass es seitens der Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) Lockerungen gibt und diese auch kommuniziert sind: Es muss weder die Gesundheitskarte vorgelegt werden, noch braucht es einen persönlichen Termin, wenn es um Folgeverordnungen geht. Sogar das Porto für das Zusenden von Verordnungen wird erstattet! Wenn also Arztpraxen nicht verordnen wollen, können Sie nur versuchen aufzuklären – die Beurteilung über die Notwendigkeit einer Ausstellung einer Heilmittelverordnung obliegt weiterhin der Ärztin/dem Arzt. Nachlesen können Sie unter (auf der Seite nach unten scrollen).

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Kostenlose Beratungen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie informiert in einer „Bekanntmachung der Ergänzung der Rahmenrichtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows“ über die Möglichkeit, Beratungen für Corona-betroffene kleine und mittlere Unternehmen, einschließlich Freiberufler, bis zu einem Beratungswert von 4.000 Euro ohne Eigenanteil zu beantragen. Das Honorar wird direkt an Beratungsfirmen ausgezahlt; Anträge können längstens bis zum 31. Dezember 2020 bei der Bewilligungsbehörde gestellt werden. Die Ergänzung der Förderrahmenrichtlinie finden Sie unter…

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Kein Rettungsschirm für Therapeut*innen?

Gestern Abend hat der Bundesgesundheitsminister in einem Facebook-Live-Beitrag auf die Frage einer Logopädin zu einem „Rettungsschirm für Heilmittelpraxen“ diesem zumindest zum jetzigen Zeitpunkt eine Absage erteilt und auf die Soforthilfen von Bund und Ländern verwiesen.

Nachdem sich erst am 31.3.2020 die Berufsverbände unserer Berufsgruppe, nach einer Kurzumfrage zum aktuellen Stand (Ausfall) gemeinsam an ihn gewendet hatten, ist diese Art der Absage - mal eben so nebenbei geäußert - äußerst unschön. Bereits in unserem offenen Brief am 17. März 2020 und auch in der gemeinsamen Briefaktion der Berufsverbände an den Bundesgesundheitsminister haben wir auf das Erfordernis von Ausgleichszahlungen in Form einer Bereitstellungsgebühr hingewiesen.

Sie sind jetzt gefragt! Ja, wir wissen, wir wiederholen uns – aber es ist so wichtig: Abgeordnete im Wahlkreis brauchen Kenntnis über nicht versorgte Patient*innen! Heilmittelpraxen sichern die medizinische Versorgung mit Logopädie, Ergo- und Physiotherapie, Podologie… Wenn Praxen pleitegehen, wird der ohnehin existierende Fachkräftemangel noch verschärft.

Die medizinische Versorgung mit Heilmittel ist ein Auftrag der Krankenkassen und wäre dann nicht mehr gesichert. Diese Situation hebt uns von anderen betroffenen Berufszweigen ab und machen eine Ausgleichzahlung der Krankenkassen für das Offenhalten unserer Praxen erforderlich – den Rettungsschirm!

Auf der Homepage haben wir einen weiteren Reiter eingefügt: Rettungsschirm für Heilmittelerbringer  Da finden Sie alles, was Sie an Hintergundinformationen brauchen. Und aus dem Praxisalltag kann jede und jeder von uns nun wirklich genug erzählen. Trauen Sie sich! Dieser Einsatz ist effektiver als alle Werbemedien und Kampagnen zusammen. Dass wir als Berufsverband ebenso dranbleiben, versteht sich von selbst!

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Soforthilfen

Heute kam vom Bundesverband der Freien Berufe (BFB) eine aktualisierte Liste mit Landes- und Bundessoforthilfe. Wir haben diese Liste auf der Homepage unter dem Reiter CORONA – Unterpunkt Informationen zu wirtschaftlichen Hilfen des Bundes und der Länder ebenfalls aktualisiert. Die häufiger gestellte Frage, ob es sein könne, dass Fördertöpfe leer sind, wenn mit Anträgen zu lange gewartet wird (die Antragstellung ist derzeit bis zum 31.05.2020 möglich) beantwortet der Geschäftsführer des BFB so: „Wir warten auf die Klarstellung des BMWi. … Im Zweifelsfall … nicht warten.“

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Haben Sie trotz aller Unruhe und Ungewissheit dessen, was kommt, ein erholsames Wochenende. In der nächsten Woche berichten wir nach Bedarf über entsprechende Neuigkeiten. Bitte bleiben Sie gesund!

Ihre
Michaela Brück, Diethild Remmert und Christiane Sautter-Müller

News / Umfragen

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