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Newsletter

17.04.2020

Mitgliederinformation SARS-CoV-2 (Corona)

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

in einem Sondernewsletter heute Mittag haben wir Sie bereits darüber informiert, dass es einen Referentenentwurf für den an Karfreitag zugesagten Rettungs- oder Schutzschirm gegeben hat. Immer noch können wir Ihre konkreten Fragen dazu nicht beantworten, denn zuerst gilt es, bis Montag um 17 Uhr Stellung dazu zu nehmen. Wir sollten dies mit dba, dbl und dbs zusammen tun, denn eine gemeinsame Stellungnahme für unseren Heilmittelbereich wäre stärker als vier einzelne. Dies ist eigentlich allen bewusst. Verwundert hat uns von daher eine Absage seitens der dbl-Präsidentin am späten Nachmittag, die uns schrieb: „Vielen Dank für die Anfrage. Wir werden die Stellungnahme unabhängig von LD abgeben.“

 

40 % aus der Abrechnung des vierten Quartals 2019

 

Hier sieht der Entwurf vor, dass nur die GKV-Einnahmen zählen (einschließlich Zuzahlungen). Das sehen wir anders! Dr. Bernd Friedrich, der uns als Arzt und Jurist berät, hat zu diesem Punkt die Stellungnahme für unseren Verband verfasst, die wir den anderen Berufsverbänden zur Verfügung gestellt und heute Abend auf der Homepage veröffentlicht haben. Aus oben genannten Gründen (besser gemeinsam) haben wir diese aber noch nicht an das BMG verschickt. Lesen Sie den Inhalt…

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Keine Abrechnung im vierten Quartal?

Es gibt einige Praxen, die aus den unterschiedlichsten Gründen im vierten Quartal nicht abgerechnet haben. Inwieweit hier in der Rechtsverordnung eine Regelung getroffen werden kann oder ob dies Sonderlösungen erfordert, werden wir besprechen. Intervenieren werden wir in jedem Fall!

Praxisneugründungen

Der Entwurf sieht eine Lösung für Praxen vor, die erst nach dem 1. September aufgemacht haben: Diese sollen die Monate in Rechnung stellen können, in denen Sie erstmals abgerechnet haben. Wie genau das aussehen soll und v.a. kann, müssen wir noch detailliert besprechen. Eine Mindestauszahlungssumme in Höhe von 4500 € steht im Raum. Das würde einem Abrechnungswert von knapp 11.250 € in drei Monaten entsprechen. Auch hier müssen wir den Wortlaut anschauen und überlegen, was konkret begründet vorgeschlagen werden kann.

Hygienepauschale

Die vorgeschlagenen 1,50 € je Verordnung sind ein Witz. Mehr braucht man dazu nicht zu sagen.

Veränderte Bedingungen zur Feststellung der Arbeitsunfähigkeit

Krankschreibungen setzen wieder eine ärztliche Untersuchung voraus – Befristete Ausnahmeregelung zur telefonischen Anamnese wird nicht verlängert. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Freitag in Berlin beschlossen, dass die befristete Ausnahmeregelung zur telefonischen Feststellung von Arbeitsunfähigkeit bei leichten Atemwegsbeschwerden am 19. April 2020 nicht verlängert wird. Damit gilt ab dem 20. April 2020 wieder, dass für die ärztliche Beurteilung, ob eine Versicherte oder ein Versicherter arbeitsunfähig ist und eine entsprechende Krankschreibung erhält, eine körperliche Untersuchung notwendig ist. Quelle…

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Erklärungen zur Corona

Hier sind zwei Links zu kindgerechten Erklärungen zu Corona. Wenn Sie diese noch nicht kennen: Nett und informativ!

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Dr. Barbara Zollinger, Zürich, in Zusammenarbeit mit Regine Niesen, Deisenhofen, hat eine PDF veröffentlicht mit dem Titel: Corona für Kinder - wie es gelingt, mit Kindern über die aktuelle Situation zu sprechen. Schauen Sie bei Interesse…

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Und noch eine Information vom BMG…

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Kommunikationstafeln für beatmete Intensivpatient*innen

Der Berufsverband der philippinischen Logopädinnen und Logopäden hat Kommunikationstafeln erstellt, die speziell auf die Bedürfnisse von beatmeten Patienten ausgerichtet sind. Sie stehen in mehreren Sprachen zur Verfügung (u.a. spanisch, englisch, deutsch und chinesisch). Immer mehr Kollegen, die konsiliarisch in Kliniken tätig sind, werden derzeit auch für beatmete Patienten angefordert. Neben der Entwöhnung von der Beatmung, dem Aufbau der Stimmfunktion sowie der Dysphagietherapie wird bereits in einem frühen Stadium mit der Frage eines sinnvollen Kommunikationsmittels an Logopäden herangetreten. Alle Tafeln finden …
 
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Länderverordnungen aufgrund des Bund-Länder-Beschluss vom 15.4.2020

Vorab ein herzliches Dankeschön an die Kolleginnen und Kollegen, die uns unterstützen, was die Informationen aus den einzelnen Ländern betrifft! Diese werden wir aufgrund der Fülle der heutigen Meldungen morgen sichten und dann zusammenstellen und natürlich ergänzen. Schauen Sie einfach schonmal auf die Homepage, ob da schon etwas Neues zu finden ist.

Problematisch ist fast überall die Beschaffung von Schutzausrüstung, wo die Zuständigkeit der Verteilung zum Teil sogar innerhalb eines Landes uneinheitlich geregelt ist;  und das Thema der Kindernotbetreuung: Die Vorgaben der entsprechenden Länder kommen bisweilen nur tröpfchenweise an den Stellen an, die letztendlich für die Umsetzung sorgen sollen. Wir sind als Berufsverband dran, können aber auf der Umsetzungsebene nicht im Detail einwirken. Wenn Ihnen z.B. die Kindernotbetreuung verweigert wird, schauen Sie noch einmal in der Verordnung nach und melden Sie sich bei dem entsprechenden Ministerium. Wenn Sie hier nichts erreichen, melden Sie sich, wir versuchen, zu helfen.

Arbeitsschutz

Hubertus Heil hat umgehend den im Bund-Länder-Beschluss vom 15.4. vereinbarten Arbeitsschutz umgesetzt. Grundsätzlich gelten natürlich für Mitarbeitende einer Praxis die gleichen Vorgaben wie im Kontakt zwischen Patient*innen und Therapeut*innen, die in der Datei zum Hygieneschutz vorgesehen sind. Vielen Dank an den aufmerksamen Kollegen aus Bayern, der dies schon gestern schrieb! Wir gehen noch einmal genauer darauf ein, wenn erforderlich.

Haben Sie ein schönes Wochenende und bleiben Sie gesund!

Ihre Michaela Brück, Diethild Remmert und Christiane Sautter-Müller

Symposium

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