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Newsletter

21.04.2020

Mitgliederinformation SARS-CoV-2 (Corona)

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Therapien bei FF als Komplexleistung

In einigen Ländern ist die Therapie im Rahmen der Frühförderung bereits wieder erlaubt – Kenntnis haben wir von Baden-Württemberg und NRW. Bitte sehen Sie in der entsprechenden Verordnung Ihres Bundeslandes nach und fragen Sie gerne nach, wenn Sie unsicher sind.

DiGaV in Kraft

Nahezu unbemerkt wurde die Digitale- Gesundheitsanwendungen-Verordnung "durchgewunken" und ist heute in Kraft getreten. Unsere Forderung nach zwingender Einbeziehung einer Therapeutin für Apps, die im Bereich der Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schlucktherapie zu Lasten der GKV verschrieben werden können, wurde nicht entsprochen. Eine verpasste Chance - gerade für die weitere Ausgestaltung von Videotherapien oder andere Formen der telemedizinischen Versorgung. SARS-CoV-2 hat deutlich gemacht, dass wir uns mit digitalen Medien beschäftigen sollten.

 

Bitte mitmachen: Befragung zur konjunkturellen Lage der Freien Berufe

Zweimal jährlich findet die durchgeführte Befragung zur konjunkturellen Lage der Freien Berufe statt. Hierbei handelt es sich um eine etwa 10-minütige Onlinebefragung, die die aktuelle Situation der Freien Berufe in Deutschland erhebt. Hierbei werden keine persönlichen Daten, sondern nur Strukturdaten (wie Größe des Unternehmens) und Lagebewertungen erhoben. Die so generierten Daten tragen maßgeblich zur politischen Arbeit des Bundesverbandes Freie Berufe bei – hier ist LOGO Deutschland Mitglied – und sorgen so dafür, dass die Anliegen der Freien Berufe auch in aktuell schwierigen Zeiten im politischen Diskurs Gehör finden.

Bitte machen Sie mit! So werden endlich auch Zahlen von therapeutischen Praxen miterfasst. Die Befragung geht bis zum 10.05.2020. Hier der Link zur Konjunkturbefragung:

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Mund-Nasenschutz und Masken aufbereiten

Hier eine Information des Robert-Koch-Instituts zur Mehrfachverwendung von MNS und FFP2-Masken:

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Mund-Nasenschutz-Pflicht in zehn Ländern

Die Bundesregierung hatte gemeinsam mit den Ländern eine Empfehlung zum Tragen von MNS ausgesprochen. Einige Länder haben eine Pflicht daraus gemacht. So gilt diese in Sachsen bereits seit Montag und in Thüringen ab Freitag; in Bayern, Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern ab kommenden Montag. Am Mittwoch folgt Schleswig-Holstein und am Donnerstag Sachsen-Anhalt. Rheinland-Pfalz wird scheinbar nachziehen. Die Tragepflicht besteht in der Regel in öffentlichen Verkehrsmitteln und z.T. in Taxis und oft auch im Einzelhandel. Brandenburg, NRW und Niedersachsen setzten auf Freiwilligkeit. Ausnahmen werden in den regionalen Medien beschrieben, denn Verpflichtungen können durchaus auch in einzelnen Orten, Kommunen oder Kreisen getroffen werden.

Beatmungspatienten: Kostenloser Download von Fachbüchern

Ein Mitglied informierte uns: „Für alle die mit Beatmung arbeiten, hier drei Bücher aus dem Springer Medizin Verlag, die es aktuell kostenlos als Download gibt!“

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Beatmete Patienten sicher und professionell versorgen! Dieses Fachbuch bietet Pflegekräften umfangreiches Wissen aus Theorie und Praxis zum Thema Beatmung.

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Hier finden Sie die wichtigsten Fakten zur Beatmung: Grundlagen, Prinzipien und Einstellungen bei speziellen Krankheitsbildern.

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In diesem Werk beschreibt ein interdisziplinäres Herausgeber- und Autorenteam die Grundlagen, Strategien und Besonderheiten der Beatmungsentwöhnung (Weaning).

 

Arbeitsschutz

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat einen SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard veröffentlicht. Für therapeutische Praxen gelten für die Mitarbeitenden untereinander die gleichen Regeln wie im Umgang mit Patienten. Wenn diese ohnehin gegeben sind, müssen Sie keine zusätzliche Maßnahmen mehr ergreifen…

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Schutzartikel über Einrichtungen von Ländern, Kreisen und Kommunen

In den Ländern gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, an Schutzartikel zu kommen. In Bayern sollen die Kreise Schutzartikel verteilen und fragten bereits nach Praxisadressen. Wenden Sie sich dort bei Bedarf an das örtliche Gesundheitsamt und fragen Sie, wer die Verteilung übernimmt. Angeblich sind die Artikel kostenlos.

Nicht so in den anderen Ländern: Wenn Sie etwas anfordern, muss das in der Regel auch bezahlt werden, wenn auch zum Selbstkostenpreis. Wie hoch dieser ist, sollten Sie am besten vorher erfragen. In Niedersachsen lag der Preis für einen einfachen Mund-Nasenschutz bei 1,19 €. Eine Kollegin in Mecklenburg-Vorpommern hatte in einer Nachfrage einen grundsätzlichen Bedarf angemeldet, diesen aber nicht konkretisiert. Sie erhielt plötzlich ein Paket mit Artikeln, die sie nicht benötigte, und das mit dem Hinweis, dass keine Rücksendung möglich sei. Bezahlen soll sie trotzdem.

 

Kindernotbetreuung

In Hessen ist diese nun auch für Alleinerziehende möglich, In NRW dürfte diese, wie in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, kein Problem darstellen. In Bayern ebenso, leider stellt sich hier vielerorts das Problem ähnlich dar wie in Mecklenburg-Vorpommern (NL gestern), nämlich das Logopädie nicht als Gesundheitsberuf wahrgenommen wird und von daher örtlich Ablehnungen erfolgen. In Schleswig-Holstein sind Heilmittel zwar systemrelevant, dennoch lehnte das dortige Ministerium eine Kindernotbetreuung in einer Antwort an die Interessengemeinschaft Therapeuten Schleswig-Holstein e.V. ab. Auf der Homepage finden Sie unter dem Reiter CORONA weitere Informationen.

Nachtrag: auch in Berlin können Logopäden ihre Kinder nun in die Notbetreuung geben, hier sind wir sogar extra benannt.

In Baden-Württemberg wird eine Bescheinigung vom Arbeitgeber über Unabkömmlichkeit benötigt.

 

Der nächste Newsletter kommt, wenn es neue wichtige Informationen gibt. Bis dahin!

Ihre Michaela Brück, Diethild Remmert und Christiane Sautter-Müller

Symposium

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