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Newsletter

22.04.2020

Mitgliederinformation SARS-CoV-2 (Corona)

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Online-Fortbildungspunkte derzeit nicht anrechnungsfähig

Vereinzelt werben Fortbildungsinstitute damit, dass sie für ihre Online-Seminare Fortbildungspunkte vergeben können. Anrechenbar sind diese für den Bereich der Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie derzeit definitiv NICHT. Die Fortbildungsverpflichtung einschließlich der Regularien für die Punktevergabe ist Aufgabe der Vertragspartner (maßgebliche Heilmittelverbände und GKV-Spitzenverband). Die Vertragsverhandlungen sollen ab Mai wieder aufgenommen werden; der neue Vertrag soll nun am 1.10.2020 in Kraft treten.  Angeblich existierende Sonderregelungen wegen der Coronapandemie sind uns nicht bekannt.

Eine weitere Stellungnahme

Sehr kurzfristig erreichte uns am Montag ein 96-seitiger „Entwurf eines Zweiten Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ mit der Bitte um Stellungnahme bis heute 16 Uhr. Hier geht um Regelungen bezüglich des Unterrichts und Prüfungen für angehende Logopäd*innen im Rahmen einer Pandemie. Auch hier hat uns Dr. Bernd Friedrich hervorragend unterstützt – Stellungnahmen sind wirklich viel Arbeit!

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Mund-Nasenschutz-Pflicht in allen Ländern

Nun haben alle Länder nachgezogen. Diese Pflicht beschränkt sich zumeist auf den Öffentlichen Verkehr und den Einkauf; oft für Kinder ab 7 Jahre. In Praxen besteht allerdings keine Maskenpflicht – wie bisher auch richten Sie sich weiterhin nach dem Hygieneplan auf der Homepage.

FDP-Forderung nach Ausweitung des Rettungsschirms

Auch die FDP-Bundestagsfraktion hält den Entwurf für den Heilmittelschutzschirm inhaltlich nicht für ausreichend. Sie hat einen Antrag im Bundestag gestellt. Dr. Wieland Schinnenburg, MdB und zuständig für Heilmittel, schrieb uns: „Zahnärzte erhalten im Ergebnis nur ca. 15% der zu erwartenden Umsatzausfälle ersetzt: Es werden nämlich nur ca. die Hälfte von deren Einnahmen erfasst – Eigenanteile z.B. bei Füllungen und der Zahnersatz sind nicht dabei. Von dieser Hälfte werden ihnen nur 30 % garantiert, die restlichen 70 % müssen zurückgezahlt werden. Die Hälfte von 30 % sind 15 %.    Heilmittelerbringer (Physiotherapeuten, Logopäden etc.) erhalten nur eine Einmalzahlung in Höhe von 40 % des Umsatzes des 4. Quartals 2019. Diese Zahlung reicht spätestens ab Juli 2020 nicht mehr aus. Hebammen werden gar nicht berücksichtigt. Deshalb fordert die FDP die genannten drei Berufsgruppen genauso zu behandeln wie die Ärzte, denen 90 % des Vorjahresumsatzes garantiert wird. Es ist nicht einzusehen, warum z.B. HNO-Ärzte, Zahnärzte und Physiotherapeuten unterschiedlich behandelt werden.“ Lesen können Sie den vollständigen Antrag…

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Der nächste Newsletter kommt, wenn es neue wichtige Informationen gibt. Wir hoffen, dass das erst am Freitag der Fall ist…  😉

 

Ihre Michaela Brück, Diethild Remmert und Christiane Sautter-Müller

Symposium

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